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 | Bildquelle: © Büro MdL Anja Müller/ DIE LINKE

Beschreibung:
Bildquelle: © Büro MdL Anja Müller/ DIE LINKE

Beitragsfreies Kindergartenjahr und Nikolaus

Mit der Einführung des gebührenfreien Kindergartenjahres ab Januar 2018 werden auch im Wartburgkreis über 1000 Familien jährlich um durchschnittlich 1.440 Euro entlastet.

Familien steht so deutlich mehr Geld zur Verfügung. Dies ist für uns LINKE der Einstieg in die komplette Beitragsfreiheit für Kindergärten, da diese Bildungseinrichtungen sind, so Anja Müller/MdL DIE LINKE. Es gehört zu unseren Kernanliegen, die Bildung und Betreuung in den Kindergärten und in den Schulen zu verbessern, betont Müller und sagt weiter: Dazu hat Rot-Rot-Grün ein Bildungspaket aufgelegt, um die Situation an Kindergärten und Schulen deutlich zu verbessern.

Die Stufenweise Absenkung des Betreuungsschlüssels für die 3- bis 4-jährigen sorgt für eine weitere Qualitätsverbesserung. Während heute eine Erzieherin 16 Kinder betreut, soll sich künftig eine Erzieherin höchstens um 12 Kinder kümmern. Damit wird Thüringen wieder im Spitzenfeld aller Bundesländer stehen.

Um auf die Verbesserungen im Kindergartenbereich aufmerksam zu machen, ließ sich das Abgeordnetenbüro Anja Müller diese Idee einfallen.

Schokolade für die Kleinen und Informationen für die Eltern, das war der Anspruch der Beteiligten und des Nikolaus. Für den Schulbereich werden in den Jahren 2018 und 2019 insgesamt 600 Lehrer mehr als geplant eingestellt. Damit werden unter der jetzigen Regierungskoalition bis 2019 insgesamt 3.750 neue Lehrerinnen und Lehrer eingestellt, fasst Müller zusammen.

Die Horte erhalten 169 Stellen mehr und es sind für die einzelnen Beschäftigten Arbeitszeitaufstockungen möglich. Außerdem werden ab dem Jahr 2018 die Schulen mit einem eigenen Budget in Höhe von 30 Euro pro Schüler ausgestattet, dies erlaubt ihnen, flexibler auf kurzfristige Ausfälle von Lehrerpersonal zu reagieren.

Auch wenn noch nicht alle Träume im Bildungsbereich erfüllt sind, bleibt es dabei, mit vielen weiteren kleinen Bausteinen im Jahr 2018, wird der Weg zu einer gerechteren Bildungspolitik in Thüringen fortgesetzt, betont Müller abschließend.

Foto: © Büro MdL Anja Müller/ DIE LINKE

Andrea T. | | Quelle:

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  • Jakob

    Der beitragsfreie Kindergarten ist unsozial und ungerecht. Es ist völlig unverständlich, weshalb keine Beiträge von leistungsfähigen Eltern erhoben werden. Im Ergebnis finanziert so die Krankenschwester über ihre Einkommensteuer die Kinderbetreuung des Millionärs mit. Danke r2g.

    • Dörfler

      Bitte!
      Unsozial und ungerecht ist das es noch nicht Deutschland weit eingeführt wird. Geld ist hier im Überfluss vorhanden und wird teilweise für so viel Unsinn ausgegeben, also kann ich doch auch Anreize schaffen, die Kinder von morgen sind die die denn Laden Deutschland hier irgendwann übernehmen müssen.
      Das Projekt Opel ist ungerecht und und unsozial!!!! Da bezahlt die Krankenschwester seit Jahren und in auch in Zukunft damit der Laden am Leben erhalten wird, wo Firma xy schon Lange die Tore zu gemacht hat. Und der Belegschaft geht es gar mit Kurzarbeit gar noch besser wie der Krankenschwester. Das ist unsozial und ungerecht lieber Herr Jakob.

      • vigilando ascendimus

        Ach so, staatliches und kommunales „Geld ist im Überfluss vorhanden“. Wo haben Sie, lieber Dörfler, diese Weisheit her?

        Wenn dem so wäre, könnte man doch staatlicherseits die Steuern senken, also „mehr Netto vom Brutto“?

        Von eine staatlichen(!) Projekt „Opel“ habe ich auch noch nie etwas gehört, lediglich dass der Privatkonzern General Motors, der die Fa. Opel seit 1929 besitzt, nunmehr diese Fa. an PSA (Peugot) verkaufen will/verkauft hat. Die Schließung einer privaten Firma ist i.d.R auch keine staatliche(!) Maßnahme.

        Werter Dörfler, das gegenwärtige Wirtschaftssystem funktioniert etwas anders als vor 30/40 Jahren in der Sowjetunion und ihren „sozialistischen“Satellitenstaaten!

      • Jakob

        Wer genügend Geld hat, der braucht keine Anreize, sondern streicht diese höchstens nebenbei mit ein. Als würde jemand mehr Kinder bekommen, nur weil die Kita nichts kostet. Steuern und Abgaben müssen sich auch nach der Leistungsfähigkeit richten. Wenn der Staat Steuermittel an Besserverdienende verteilt, dann fehlt diese Geld andernorts.

        • Jakob

          Man kann es auch noch anders formulieren. Die Regierung geht hier nicht sorgfältig genug mit unserem Geld um. Statt die knappen Mittel dort einzusetzen, wo diese am dringendsten benötigt werden, verteilt man das Geld breit mit der Gießkanne selbst dorthin, wo es schon nass ist. Künftig ist also ein vor Mängeln nur so strotzender Bereich für alle kostenlos. Besser wäre, etwa mehr Erzieher einzustellen, weniger zu verwahren und den Kindern mehr zu vermitteln, die Betreuungszeit besser zu nutzen. Dafür fehlt jetzt leider das Geld. In Großbritannien lernen die Kinder z.B. schon im Kindergarten das Lesen. Für solche Qualitätsverbesserungen würde es sich lohnen, Mittel bereit zu stellen. Leider ist die Schnapsidee vom kostenlosen Kindergarten für alle über sämtliche politischen Lager verteilt zu finden.

    • Felix Berg

      Das Wort Gerechtigkeit ist ein Fremdwort. Man schafft es ja noch nicht einmal Löhne der Gehälter nach belegtem Bildungsstand zu zahlen- zu teuer. Mit dem Millionär und dem Kindergeld- da haben sie schon recht, aber ich denke, es ist wenigstens ein Anfang.

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