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 | Bildquelle: Marco Schall - Feuerwehr Wenigenlupnitz

Beschreibung:
Bildquelle: Marco Schall - Feuerwehr Wenigenlupnitz

435% mehr Einsätze als im Vorjahr

«Im Großen und Ganzen können wir auf ein interessantes Jahr zurückblicken», freute sich am vergangenen Samstag, dem 22. Februar, der Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Wenigenlupnitz, Marco Schall.
Zahlreiche Punkte aus dem vergangenen Jahr sprach der Feuerwehrmann aus Leidenschaft in seinem Rechenschaftsbericht an und erhielt dafür, auch im Namen seiner Kameraden, große Anerkennung von den geladenen Gästen auf der Jahreshauptversammlung.

Dass sich die 30 Feuerwehrmänner und zwei Frauen der Einsatzabteilung diese Anerkennung aber auch redlich verdient haben, darauf verwiesen die Zahlen, welche Schall in seinem Bericht vortrug. So waren es beispielsweise vier Übungen, die die freiwilligen Helfer im Jahr 2014 richtig forderten. Auch ein Training für Atemschutzgeräteträger stand dabei auf dem Plan der Wehr im vergangenen Jahr. «Das ist für unsere Kameraden schon ein Highlight und natürlich eine wirklich gute Vorbereitung auf den Ernstfall», erläuterte der Wehrführer.

Gleichsam verwies Marco Schall aber auch darauf, dass der genannte «Ernstfall» vor allem im Jahr 2013 häufig eintrat. «Unsere Wehr erbrachte allein im Berichtszeitraum 2013 die unglaubliche Zahl von 696 Einsatzstunden. Das ist eine Steigerung von 435% im Vergleich zum Jahr 2012», wusste er zu berichten und bedankte sich in dem Zusammenhang bei seinen Kameraden und deren Familien. Aber auch das Wirken der Arbeitgeber sei nicht zu unterschätzen, mahnte Schall an. «Immerhin ist es in unserer Zeit leider nicht mehr selbstverständlich, dass ein Arbeitgeber seine Beschäftigte für die Einsätze der Feuerwehren freistellt», räumte Wenigenlupnitz´ oberster Feuerwehrmann ein.

Insgesamt 16 verschiedene Einsätze absolvierten die Ehrenamtler. Dabei waren es unter anderem ein Verkehrsunfall mit einem Müllauto, die Absicherung eines Munitionsfundes auf dem Kindel und zwei Großbrände (der Brand eines Wohnhauses und das Feuer in der Agrargenossenschaft in Burla), die die Kameraden absolvierten.

Paul-Philipp Braun |

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