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 | Bildquelle: Paul-Philipp Braun

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Bildquelle: Paul-Philipp Braun

50 Feuerwehrmänner löschen brennenden Jugendclub

Bis nach Thal war eine dicke, schwarze Rauchsäule am Samstagmorgen zu sehen, bis nach Farnroda breitete sich ein Brandgeruch aus. Grund dafür war der Brand eines ehemaligen Jugendclubs am Seebacher Sportplatz, welcher zu einem morgendlichen Einsatz von rund 50 Feuerwehrmännern, der Polizei und des Rettungsdienstes führte.

Gegen 4:20 Uhr hatte ein Mitglied der Seebacher Feuerwehr selber den Brand in dem etwas abgelegenem Jugendclub bemerkt, als er auf der Bundesstraße von Schmerbach nach Seebach fuhr. «Ich habe dann sofort die 112 angerufen und bin dann in das Gerätehaus gefahren», berichtete dieser im Gespräch mit EisenachOnline.de. Kurz darauf trafen auch seine Kameraden dort ein, besetzten die Fahrzeuge und fuhren mit Blaulicht und Sondersignal durch das Neubaugebiet zum Einsatzort.

Vor Ort stellte Einsatzleiter Chris Ammerschuber fest, dass die Baracke in vollem Ausmaß brannte, weshalb auch die Freiwilligen Feuerwehren aus Ruhla, Wutha und Schmerbach nachgefordert wurden. Zur besseren Wasserversorgung für die auf dem Berg liegende Einsatzstelle wurde auch das Tanklöschfahrzeug der Eisenacher Berufsfeuerwehr nach Seebach alarmiert.

Aufgrund der hohen Anzahl an eingesetzten Feuerwehrleuten kam auch Kreisbrandinspektor Frank Uehling auf das Gelände des Seebacher Sportplatzes und unterstützte die örtlichen Kräfte bei der Einsatzleitung.

Noch zur Stunde sind die Feuerwehrleute mit Löscharbeiten beschäftigt, welche sich voraussichtlich auch noch bis in die späten Morgenstunden hinziehen werden, da zur Zeit nur ein Löschen von außen möglich ist. Dafür sind jedoch zwei Drehleitern in Einsatz, welche den Flammen dem asbestverkleideten Gebäude auch vom Dachstuhl den Garaus machen können.

Zur Brandursache konnte die Polizei am Samstagmorgen noch keine Aussage treffen, eine Brandstiftung ist aber in dem leerstehenden Gebäude nicht ausgeschlossen. Verletzt wurde bei dem Brandausbruch niemand. Auch die Höhe des Sachschadens konnte noch nicht beziffert werden.

Dicke orangefarbene Glutnester und dichte schwarze Rauchwolken kennzeichneten das Bild vom Brand in Seebach.

Foto: ©Paul-Philipp Braun

Bis durchs Dach schlugen die Flammen in dem asbestverkleideten Gebäude.

Foto: ©Paul-Philipp Braun

Paul-Philipp Braun |

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