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 | Bildquelle: Paul-Philipp Braun

Beschreibung:
Bildquelle: Paul-Philipp Braun

Bergwacht rettete verunfallte Frau vom Hörselberg

Es sollte eigentlich nur eine kleine Wanderung sein, welche eine junge Frau und deren Begleiterin am heutigen Mittwochmittag am Kleinen Hörselberg in Wutha-Farnroda unternehmen wollten. Auf eine Aussichtsplattform oberhalb des gleichnamigen Berggasthofs wollten die beiden steigen. Doch noch bevor sie ihr Ziel erreichten, knickte die junge Frau um und verletzte sich am Bein. Da sie nicht mehr auftreten konnte, rief ihre Begleiterin über die Notrufnummer 112 den Rettungsdienst.

Vor Ort stellte ein ebenfalls herbeigerufener Notarzt fest, dass die Patientin nicht ohne Weiteres den steilen Abhang herunter transportiert werden konnte, sodass gegen 12:45 Uhr auch die Bergwacht Ruhla an den Parkplatz vor dem Berggasthof alarmiert wurde. Mit zwei ehrenamtlichen Helfern und der Bergtrage rückten die Kameraden an und kämpften sich mit ihrer kiloschweren Rettungsausrüstungen, Sicherungsseilen und der Spezialtrage den steilen Pfad zum Aussichtspunkt empor.

Kurz unterhalb der Plattform wurde die junge Frau auf die Bergtrage, welche über ein geländegängiges Rad verfügt, gelegt und dann behutsam und unter Beteiligung von Notarzt sowie den herbeigeeilten Journalisten eine Strecke von etwa 350 Metern bergab zum bereitstehenden Rettungswagen gebracht. Schon eine gute halbe Stunde nach dem Eintreffen der Bergwacht am Unfallort konnte die junge Frau an die Besatzung des DRK-Rettungswagens übergeben werden. Sie wurde umgehend ins St. Georg Klinikum verbracht.

Schon vor zwei Jahren war die Bergwacht nahe der jetzigen Stelle am Kleinen Hörselberg aktiv. Damals war ein Wanderer abgestürzt und musste mit dem Hubschrauber gerettet werden.

Auf einer besonderen Bergtrage wurde die junge Frau durch die Helfer von Rettungsdienst und Bergwacht zum Rettungswagen transportiert.

Foto: ©Paul-Philipp Braun

Keine halbe Stunde nach dem Eintreffen der ehrenamtlichen Helfer der Bergwacht konnte die Frau in den Rettungswagen gebracht werden, mit dem sie dann ins Krankenhaus gefahren wurde.

Foto: ©Paul-Philipp Braun

Paul-Philipp Braun |

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