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Freiwillige Feuerwehren des Löschbezirkes III berieten mit Oberbürgermeisterin

Ende Mai trafen sich Vertreter der Freiwilligen Feuerwehren Hörschel, Neuenhof und Göringen sowie die Ortsteilbürgermeister von Neuenhof-Hörschel, Gisela Büchner, und Wartha-Göhringen, Dirk Schmietendorf, zu einem Arbeitsgespräch bei der Oberbürgermeisterin Katja Wolf. Zugegen waren bei diesem Gespräch auch der Leiter  des Amtes für Brand- und Katastrophenschutz Jens Claus sowie der ehrenamtliche Beigeordnete Dieter Suck.

Thema der Runde war der Brief der Ortsteilräte, Ortsteilbürgermeister und Freiwilligen Feuerwehren Neuenhof-Hörschel und Wartha-Göringen an die Oberbürgermeisterin. Darin ging es um die geplante Aufstellung des Löschbezirkes III. In diesem Schreiben wurde appelliert, die Feuerwehrstandorte in Neuenhof, Hörschel und Göringen zu erhalten sowie fehlende Investitionen in den baulichen Zustand der Feuerwehrhäuser bemängelt. Zudem wurden die bisherigen Eigenleistungen an den Feuerwehrhäusern sowie der Ausbildungsstand der freiwilligen Feuerwehren dargestellt. Jens Claus, Leiter des Brand- und Katastrophenschutzamtes erläuterte den Stand der Beratungen und Besichtigungen der Gerätehäuser von der Feuerwehrunfallkasse. Im Ergebnis wurde ein unzureichender sicherheitstechnischer Zustand der Feuerwehrhäuser in Hörschel und Göringen hinsichtlich der Stellplatzgröße für das Einsatzfahrzeug sowie fehlender Sanitäreinrichtungen festgestellt. In Neuenhof befindet sich die Fahrzeughalle in einem ordnungsgemäßen sicherheitstechnischen Zustand,  allerdings fehlen hier die Sanitäreinrichtungen. Im Laufe des Gespräches waren sich alle Gesprächsteilnehmer einig, dass ein normgerechtes Feuerwehrgerätehaus notwendig ist.  Nur auf diesem Wege kann ein effektiver Brandschutz für die Stadtteile zu gewährleistet werden.

Das Feuerwehrhaus in Neuenhof bietet nach einer Prüfung des Amtes hinsichtlich der zentralen Lage im Löschbezirk und des baulichen Zustandes die besten Voraussetzungen, hier ein normgerechtes Feuerwehrhaus einzurichten. Dazu gehören unter anderem die Schaffung von Sanitäranlagen, Umkleideräumen und einem Schulungsraum. Die finanziellen Mittel für die Planung des Umbaus des Feuerwehrhauses in Neuenhof sind bereits im Haushalt 2015 der Stadt Eisenach eingestellt. Für den Löschbezirk III müssen mittelfristig auch die vorhandenen Kleinlöschfahrzeuge ersetzt werden. Amtsleiter Claus empfiehlt die Beschaffung eines Löschfahrzeuges auf LKW-Basis, der dann nicht nur zur Brandbekämpfung sondern auch für andere technische Hilfeleistungen genutzt werden kann.

Die enge und intensive Zusammenarbeit der freiwilligen Feuerwehren sei aufgrund der demografischen Entwicklung  notwendiger denn je, um künftig auch alle Einsatzfunktionen besetzten zu können, meinte der ehrenamtliche Beigeordnete Dieter Suck. Seitens der Vertreter der Feuerwehren wurde hingewiesen, dass die Möglichkeit, den LKW-Führerschein zu machen, in die Planung einbezogen werden soll. Das Resümee der Gesprächsrunde bei der Oberbürgermeisterin war die Maßgabe, einen zeitlichen Ablaufplan festzulegen, welcher Standort für ein gemeinsames Feuerwehrgerätehaus in Frage kommt. Die Freiwilligen Feuerwehren sollen laufend darüber informiert werden. Auch über die mögliche Nachnutzung der dann nicht mehr benötigten Feuerwehrhäuser wurde gesprochen.

Für die nicht hoch genug einzuschätzende ehrenamtliche Arbeit der Freiwilligen Feuerwehren müssen wir eine zukunftssichere Planung haben, fasste Oberbürgermeisterin Katja Wolf die Aufgaben zusammen.

Andrea T. | | Quelle:

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  • Landkreisbewohner

    Traurig, worum die Eisenacher Feurwehrleute betteln müssen, wenn man sich die Ausstattung der Feuerwehren der umliegenden kreisangehörigen Gemeinden anschaut, z.B. Creuzburg oder Marksuhl.

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