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| Beitrag über : Schmelzwasser: Gullys sollten freigeschippt werden
Geschrieben von Kerstin am 06.01.2011 21:37
Warum werden immer nur die Anlieger zum Freiräumen verdonnert. Wenn man sich die Straßenübergänge in der Stadt anschaut, sieht man doch genau, wer was macht und wer nicht. Die meisten Übergänge sind seitens der Stadt nicht einmal so breit geräumt, dass Kinderwagen, Rollstuhlfahrer oder Menschen mit Rollatoren vorbeikommen, sondern vorher schon die Fahrbahn nutzen müssen, um überhaupt auf die andere Straßenseite zu gelangen.
An der Bahnunterführung Willi-Enders-Straße ist mittendrin der Poller mit Drücktaste für die Ampel. Weder links noch rechts käme da einer mit einem "Rollgegenstand" vorbei, weil da nur ca. 30 cm links wie rechts Platz ist, der mit Sicherheit auch nur von Passanten freigetreten wurde, damit man überhaupt die Fahrbahn überqueren kann. An anderen Stellen, z.B. K.-M.-Straße an der Synagogengedenkstätte ist auch nur etwas freigetrampelt und jetzt staut sich das Wasser. Einen anderen stark frequentierten "stadteigenen" Übergang habe ich heute mit Schaufel und Hacke 'freigeeist', weil da schon ein richtiger See entstanden war. Der erste Streifen des "Zebras" war schon nicht mehr zu sehen. Wer keinen Schritt über mind. 50 cm machen konnte hatte kaum noch eine Chance da ohne nasse Füße rüberzukommen. Auch ist das für Rollstühle abgesenkte Stück kaum freigelegt. Mit dem Multicar über die Fußwege fahren, Schnee etwas zur Seite schieben und dann per Knopfdruck streuen, das geht, nur keine Schaufeln benutzen. Das wäre ja zu viel verlangt von den Verantwortlichen.
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