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Reiseimpfungen rechtzeitig planen

Neue Länder kennenlernen, die Welt erforschen – unvergessliche, traumhafte Reisen. Das sind die Erinnerungen, die sich jeder wünscht. Aber es gibt auch Reiseandenken anderer Art; Infektionserkrankungen zum Beispiel, die uns auf Reisen ereilen und deren mögliche Folgen wir mit nach Hause bringen – Typhus, Malaria, Hepatitis. Nicht in jedem Fall ist es so dramatisch, doch Risiken sich auf Reisen zu infizieren, bestehen immer. Wer durch Schutzimpfungen vorsorgt, verringert die Chance auf ungeliebte Reiseandenken.

In welchen Ländern welche Gesundheitsgefahren für Reisende lauern, darüber gibt das Centrum für Reisemedizin (crm) Auskunft. Es nennt für alle Reiseländer Impfempfehlungen, die auch von der Art des Reisens abhängen können. Denn für Rucksacktouristen bestehen andere Risiken als für Hotelgäste. Auf www.crm.de finden sich auch Hinweise zu für die Einreise notwendige Impfungen. Weitere Reisehinweise bietet das Auswärtige Amt unter www.auswaertiges-amt.de. Es sind aber nicht nur die exotischen Länder, die Gefahren für die Gesundheit bergen. Auch „vor der Haustür“ drohen Infektionserkrankungen. Beispiel: die durch Zecken übertragene Frühsommer-Meningoenzephalitis – kurz FSME. Schwerpunkt der Verbreitung unter anderem in Süddeutschland und Österreich.

Gegen die meisten Infektionskrankheiten kann man sich impfen lassen, sollte dies aber rechtzeitig planen. Denn eine Grundimmunisierung zum Beispiel gegen FSME besteht aus drei Impfungen, die ersten beiden im Abstand von ein bis drei Monaten. Erst zwei Wochen nach der zweiten Impfung ist der Körper weitgehend gewappnet. Wer also geschützt im Mai zum Wandern nach Österreich will, sollte jetzt einen Impftermin vereinbaren. Um die Immunisierung abzuschließen, sollte die dritte Impfung nach neun bis zwölf Monaten erfolgen.

Ein ähnlicher Vorlauf gilt auch für den Impfschutz gegen Hepatitis A, der für viele Länder empfohlen wird. Die Übertragung erfolgt über verunreinigte Nahrung und Trinkwasser, besonders häufig über Muscheln, Austern und Krebstiere. Auch ein Tollwut-Impfschutz, der unter anderem für Mexiko-Reisende empfohlen wird, die Inlandsausflüge planen, braucht seine Zeit. Informationen über den richtigen Zeitpunkt einer Impfung gibt die Impfberatung der VIACTIV telefonisch unter 0800 1405 5412 2090.

Reiseimpfschutz ist nicht ganz billig und gehört nicht zum Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung. Reisende müssen die Kosten daher in der Regel selbst tragen, wenn ihre Krankenkasse für den Impfschutz keine Zusatzleistungen anbietet. Gerade bei Mehrfachimpfungen wird das Reise-Budget belastet. So kostet zum Beispiel der Impfstoff gegen Hepatitis A und B (Twinrix) je Impfung rund 67 Euro – hier muss 3mal geimpft werden; oder Radipur, ein Impfstoff gegen Tollwut, kostet ebenfalls knapp 70 Euro – hier muss 2mal geimpft werden. Hinzu kommen die Kosten für die ärztliche Leistung, die in den meisten Fällen zwischen 10 und 20 Euro je Impfung liegen. Für die Malariaprophylaxe liegen die Kosten bei rund 105 Euro (eine Serie). Hierbei handelt es sich nicht um eine Schutzimpfung, sondern um ein Medikament, das vorbeugend eingenommen werden muss. Der Schutz besteht, solange man das Medikament ununterbrochen einnimmt.

Die VIACTIV Krankenkasse bietet ihren Versicherten als Zusatzleistung die vollständige Kostenerstattung von Reiseschutzimpfungen und der Malariaprophylaxe, wenn dies vom Centrum für Reisemedizin empfohlen wird. Informationen und Fragen zum Thema kostenlos unter 0800 1405 5412 2090.

Andrea T. | | Quelle:

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