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 | Bildquelle: Werbeagentur Frank Bode | www.werbe-bo.de

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Sicher in die Badesaison: Vor dem Sprung ins kalte Nass gut abkühlen – Auf Wasserrutschen ist Vorsicht geboten

Der Sommer ist da. Freibadbetreiber hoffen auf konstant sommerliche Temperaturen und Sonnenschein und so, auf möglichst viele Badegäste. Bei schönem Wetter suchen viele nach Abkühlung in Freibädern und Badeseen. Der TÜV Thüringen warnt jedoch bei aller Sommereuphorie vor Badeunfällen.

Badeunfälle passieren oftmals aufgrund von Leichtsinn oder Unwissenheit. Besonders gefährlich ist das Baden in ungesicherten Gewässern. Zumal hier kein Aufsichtspersonal vorhanden ist beziehungsweise keine schnelle Erste Hilfe geleistet werden kann. Wer hier badet, riskiert sich an nicht sichtbaren Gegenständen im Wasser zu verletzen oder in Schlingpflanzen zu verfangen. Niemals sollte kopfüber in unbekannte Gewässer gesprungen werden, da das Wasser zu seicht sein könnte. Es drohen schwere Kopfverletzungen, bis hin zum Atemstillstand.

Der Sprung ins kühle Nass ist bei hohen Außentemperaturen erfrischend. Doch Vorsicht, ohne vorheriges Abkühlen droht ein Kreislaufschock. Auch die üppige Mahlzeit oder Alkoholkonsum vor dem Baden ist keinesfalls zu empfehlen. Ältere Menschen mit Kreislaufproblemen sollten bei zu großer Hitze generell auf das Baden verzichten.

Wer im Freibad Abkühlung sucht, sollte unbedingt die Warnhinweise und Verhaltensregeln beachten. Bei einem gut gefüllten Schwimmbad muss immer auch auf andere Badegäste geachtet werden. Das Springen vom Beckenrand ist meist generell nicht erlaubt. Und Eltern sollten stets ihrer Aufsichtspflicht nachkommen und kleine Kinder niemals allein spielen lassen. Selbst ein Nichtschwimmerbecken kann zur tödlichen Falle werden. Solche Badeunfälle sind vermeidbar.

Ein Freibad ohne Wasserrutsche ist heute kaum mehr vorstellbar. Allerdings besteht auch hier erhöhte Verletzungsgefahr. Daher sind die Nutzungs- und Warnhinweise an der Rutsche strikt einzuhalten. Übermut und Leichtsinn haben hier nichts verloren. In jedem Fall ist genügend Abstand zum Vordermann einzuhalten. Bei großen Rutschen darf erst bei grünem Ampelsignal gerutscht werden. Niemals mit dem Kopf voraus rutschen. Bei einer Kollision drohen ansonsten schwere Kopf- oder Halswirbelverletzungen. Freizeitanlagen wie eine Wasserrutsche werden jährlich auf ihre Sicherheit geprüft. Geprüfte Rutschen erkennt man an einer aktuellen Prüfplakette, die in der Regel an den Piktogramm- und Warnhinweistafeln angebracht ist.

Andrea T. | | Quelle:

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