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Altbischof Werner Leich feiert 85. Geburtstag am 31. Januar

Werner Leich, Altbischof der ehemaligen Evangelisch-Lutherischen Kirche in Thüringen, wird am 31. Januar 85 Jahre alt. Leich war von 1978 bis zur Verabschiedung in den Ruhestand im Frühjahr 1992 Landesbischof der Thüringer Landeskirche, die 2009 mit der Kirchenprovinz Sachsen zur Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) fusioniert ist.

Die Landesbischöfin der EKM, Ilse Junkermann, würdigt die sprichwörtliche Klarheit des Altbischofs: „Mit seinem klaren Christusbekenntnis hat Werner Leich die Thüringer Landeskirche auf einen klaren geistlichen Weg geführt.“ Das Bekenntnis zu Jesus Christus als dem einzigen Herrn ist für ihn die Mitte allen Glaubens und Wirkens. „So hat er das Erbe der Bekennenden Kirche aus der Zeit des Nationalsozialismus für die Thüringer Landeskirche prägend werden lassen.“

Dr. theol. h.c. Werner Leich, der im thüringischen Mühlhausen geboren wurde, hat seinen Dienst in der Thüringer Landeskirche 1951 als Vikar in Angelroda bei Arnstadt begonnen. Von 1954 bis 1969 war er Pfarrer in Wurzbach und Oßla bei Lobenstein, von 1969 als Superintendent in Lobenstein. 1966-1977 war er 1. Vorsitzender der Lutherischen Bekenntnisgemeinschaft der Thüringer Kirche. 1977 wurde er von der Landessynode zum Landesbischof gewählt. Im Mai 1978 hat Leich die Nachfolge von Landesbischof Ingo Braecklein angetreten. Leich war zudem von 1983 bis 1986 leitender Bischof der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche der DDR und von 1986 bis 1990 Vorsitzender der Konferenz der Kirchenleitungen in der DDR, dem Leitungsorgan des Bundes der Evangelischen Kirchen in der DDR.
Anlässlich des Lutherjahres 1983 erhielt Leich die Ehrendoktorwürde der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Der Altbischof ist verheiratet, hat einen Sohn und eine Tochter.

Rainer Beichler |

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