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Kreissynode Eisenach-Gerstungen

Auf der 2. Tagung der Kreissynode Eisenach-Gerstungen am 27.03.2009 in Eisenach haben Präses Christian Herbst und Superintendentin Martina Berlich sowie zahlreiche Kreissynodale aus den Kirchgemeinden den Appell an die Bundesregierung für eine «Klare Perspektive für Opel und die Region» unterzeichnet.
Die ausgefüllten Unterschriftenlisten wurden im Anschluss an die Tagung an Ulrich Böckel vom Opel-Betriebsrat übergeben. Präses Herbst und Superintendentin Berlich verbanden ihre Unterschrift zur Erhaltung des Opel-Standortes Eisenach mit der Hoffnung, dass jetzt die Chance genutzt wird, Fehlentwicklungen gegen zu steuern. «Wir wünschen uns nicht nur den Erhalt der Arbeitsplätze, sondern ebenso eine zukunftsfähige Autoindustrie, die weltweit Frieden, Gerechtigkeit und der Bewahrung der Schöpfung nicht entgegensteht.» sagte Superintendentin Berlich.
Angesichts der bevorstehenden Wahlen ruft die Kreissynode die knapp 30000 Mitglieder des Kirchenkreises Eisenach-Gerstungen auf, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen, aktiv in Wahlvorständen und Parlamenten mitzuarbeiten und keine rechtsextreme Partei zu wählen, weil das der biblischen Botschaft von Gott als dem Schöpfer aller Menschen widerspricht.
Das Kirchenparlament verabschiedete daneben den Haushaltsplan für den Kirchenkreis. Einstimmig schlossen sich die Kreissynodalen dem Appell des Ökumenischen Rates der Kirchen an, 2% der Einnahmen für die Entwicklungszusammenarbeit zu spenden. Mit 1000 € unterstützt der Kirchenkreis dieses Jahr das Projekt der Evang.-Luth. Kirchengemeinde Ruhla zum Bau eines Kinder- und Jugendzentrums in Nyagatare (Ruanda).

Rainer Beichler | | Quelle:

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