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Reformations-Vortrag: „Sinn und Unsinn des Reformationsjubiläums?“

Zum abschließenden Höhepunkt des Reformationsjubiläums spricht der frühere Direktor des Eisenacher Lutherhauses, Dr. Wolfgang Schenk, am morgigen Freitag, 27. Oktober um 19 Uhr in der Lutherkirche Möhra.

Schenk genießt als Fachexperte für überregionale und regionale Reformationsgeschichte hohes Ansehen. Zudem engagiert er sich politisch und bringt sich in den gegenwärtigen Diskurs gesellschaftspolitischer Themen gern mit provozierenden Statements des christlichen Glaubens ein. Der Vortrag dauert ca. 90 Minuten. Während der Pause werden auf dem Lutherplatz Getränke und ein Imbiss angeboten. Die Lutherkirche zeigt an der Fassade die Lichtkunst luthERleuchtet 2017. Der Eintritt ist frei! 

Im Luther-Stammort Möhra stößt das Reformationsjubiläum „500 Jahre Reformation“ auf große Begeisterung. Unter dem Motto „Unser Martin – fundamental. familiär. grenzüberschreitend.“ sind profilierte Veranstaltungen vorbereitet worden. Der abschließende Höhepunkt ist das Festwochenende vom 27. bis 31. Oktober 2017.

Auf seiner Rückreise vom Reichstag in Worms machte Martin Luther auch bei seinen Verwandten in Möhra Rast. Einen Tag später wurde er am 04. Mai 1521 nahe Bad Liebensteins im Glasbachgrund zu seiner Sicherheit auf die Wartburg „entführt“. Im Luther-Stammort wohnen bis heute Verwandte von Martin Luther. Die Bedeutung als Herkunftsort seiner Eltern spiegelt sich heutzutage unter anderem in dem Lutherdenkmal wieder, das 1861 in der Mitte des Ortes errichtet wurde. Zudem laden zwei Luther-Zimmer zur Besichtigung einer thematischen Ausstellung ein.

Andrea T. | | Quelle:

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