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Rekord: Für Zeltstadt werden 2.000 Camper erwartet

Am kommenden Freitag (25. Juli) beginnt „Die Zeltstadt 2014“. Es gibt einen neuen Teilnehmer-Rekord: Etwa 2.000 Camper aus ganz Deutschland werden auf dem Gelände der Familienkommunität Siloah in Neufrankenroda bei Gotha erwartet. Kurzentschlossene können sich noch über die Homepage anmelden (http://www.die-zeltstadt.de/), auch Tagesgäste sind willkommen. Die Zeltstadt ist ein Projekt des Vereins Christusdienst in Zusammenarbeit mit der Familienkommunität Siloah und dem Gemeindedienst der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM). Sie steht bis zum 1. August.

Detlef Kauper, Geschäftsführer der Zeltstadt, freut sich über das stetig steigende Interesse. „Wie bunt und vielfältig die Zeltstadt geworden ist, zeigt sich auch daran, dass es schon zum zweiten Mal ein Dorf für Alleinreisende geben wird – neben Singles sind hier Familien willkommen, bei denen ein Elternteil nicht mitkommen kann“, so Kauper. Zum diesjährigen Zeltstadt-Motto „Provokation Jesus“ sagt er: „Unter dieser Überschrift wollen wir der Frage nachgehen, wo und wie Jesus die Menschen – egal, ob sie an ihn glauben oder nicht – heute herausfordert. Dabei werden auch die Christen in den Fokus genommen, die in manchen Teilen dieser Welt persönliche Nachteile bis hin zur Verfolgung erleben müssen“.

Das Thema „Provokation Jesus“ wird durch Referenten in Vorträgen, einer Talkrunde und Bibelarbeiten entfaltet. Neben den bewährten Seminaren, zum Beispiel zu Eheberatung und Seelsorge, gibt es neue Angebote zu sozialer Verantwortung, dem „bewegten Mann“, Leitungs-Aufgaben und dem Kreativen Schreiben. Zu den Kreativ-Angeboten gehören unter anderem das Gestalten von mittelalterlichen Initialen, das Töpfern und das Singen im Gospelchor. Die Nachmittage sind bewusst freigehalten, um Zeit für die Familie, zum Begegnen oder zum Ausspannen zu lassen. Bei schönem Wetter werden auch die umliegenden Freibäder genutzt. Traditionell ist eine Blutspendeaktion, an der in den letzten Jahren etwa 150 Personen teilnahmen.

Eine „Oase der Begegnung“ im Zentrum der Zeltstadt lädt zum Entspannen, Spielen, Musizieren und Reden ein. Sie wird ergänzt mit einem Sandspielplatz für Kinder, Puppenspiel, einer Kleinkunstbühne und Fitness-Angeboten. Im Programm für Kinder geht es um Detektiv-Fähigkeiten und Goldgräber-Stimmung. Mehr als 360 Jugendliche werden im Jugendzelt erwartet.

Die Zeltstadt-Teilnehmer leben als Selbstversorger in eigenen Zelten, Wohnwagen und Wohnmobilen. Sie sind aufgeteilt in Dörfern zu etwa 80 bis 100 Bewohnern. Betreut werden sie von den Dorfeltern – das reicht von der Hilfe beim Zeltaufbau über das Hüten von Kleinkindern bis zur Seelsorge. Die Dörfer haben eine gemeinsame Mitte, wo man sich treffen kann, um miteinander zu essen oder zu reden. Einkaufswagen, Hofladen, Bistro und Café bieten Möglichkeiten zum Versorgen. Mehr als 260 ehrenamtliche Mitarbeiter sind für die Organisation und das Programm zuständig. Ein Leitungsteam hat die Zeltstadt ein Jahr lang vorbereitet.

Das Gelände gehört der Familienkommunität Siloah. Die christliche Lebensgemeinschaft hat ein 200 Hektar großes ehemaliges Rittergut zu einem Erlebnisbauernhof mit Wirtschaftsbetrieb und Campingplatz ausgebaut. Zu dem Bauernhof gehören Obstplantagen, ökologisch bewirtschaftete Ackerflächen, Weiden für Zebu-Rinder und Werkstätten.

Weitere Informationen im Internet: http://www.die-zeltstadt.de/

Frank Bode | | Quelle:

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