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Spende für Nicolaikirche

Der Michael-Praetorius-Chor (Creuzburg/Scherbda) übergab dem Förderverein «Nicolaikirche» Creuzburg einen Spendenscheck in Höhe von 300 Euro. Das Geld stammt aus einem Erlös des Verkaufes einer eigenen CD zum Jahresende. Der Chor setzt sich aus dem Gemischenten Chor Creuzburg und dem Frauenchor Scherbda zusammen. Die CD produzierte die Redaktion von «Kirche im Wartburgradio».
Das Geld kommt der weiteren Sanierung der Creuzburger Kirche zugute. Vor genau 60 Jahren wurde die Kirche in Stadtmitte von amerikanischer Artillerie beschossen und schwer getroffen. Über 60 Jahre dauerte der Aufbau der Ruine zur heutigen Kirche. 1215 wurde die Nicolaikirche unter Landgraf Herrmann I. von Thüringen erbaut. 1428 wurde der 34 Meter hohe Kirchturm errichtet. Ein Brand zerstörte die Kirche 1765. 20 Jahre später wurde sie wieder aufgebaut. Ab 1967 erfolgte der Wiederaufbau und am 24. Dezember 1981 die Einweihung. Doch noch weitere Arbeiten seien notwendig. Fördervereinsvorsitzender Rainer Schill verwies auf die Trockenlegung der Wände und deren Verputzung. «Jeder Euro ist willkommen».

Creuzburg war die erste Stadt in Thüringen, wo am 1. April 1945 amerikanische Truppen einmarschierten. So gibt es am 1. April 14 Uhr einen Gottesdienst in der Nicolaikirche. Die Predigt hält Landesbischof Prof. Christoph Kähler. Es musizieren der Michael-Praetorius-Chor und der Posaunenchor Eisenach. Anschließend erfolgt die Enthüllung des Denkmals für die Opfer der letzten beiden Kriege auf dem Friedhof.

Übergabe des Schecks

Rainer Beichler |

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