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Uhr an der Georgenkirche geht wieder

Jüngst war ein großer Zeiger der Uhr an der Georgenkirche abgefallen. Zum Glück wurde keine Person verletzt. Die Ursache dafür ist weiterhin unbekannt. Vermutlich löste sich durch Vibrationen der Uhr eine Mutter und in deren Folge fiel der Zeiger zu Boden.
Die Uhr stammt aus der Bauzeit des Turms, also um 1900. Sie ist im Eigentum der Kirchgemeinde Eisenach, die einzige echte Kirchenuhr Eisenachs, alle anderen seien im Besitz der Stadt.
Ein Thüringer Spezialist für Turmuhren hat 2004 die Uhr komplett saniert und sofort nach dem Fall des Zeigers eine Prüfung vorgenommen.
Dieser Zeiger, ca. 1,5 Meter groß, ist aus einem leichten Kupferblech, verstärkt durch ein Stahlband.
Nun wurde er wieder an der Uhr montiert, dazu nutzen die Uhrmacher eine Luke hinter den Zifferblättern. Mittels Seil wurde der Zeiger zusätzlich gesichert.
Nun müsste die Uhr wieder richtig gehen. Wegen des fehlenden Teils blieb sie am Unglückstag stehen. Es fehlte ein Gleichgewicht, das historische Werk schaffte die Umdrehungen einfach nicht.
Einmal in der Woche wird die Uhr mittels Seilen von Hand aufgezogen.

Nun kann der Blick der Eisenacher und der Gäste wieder auf die rund 3 Meter großen Zifferblätter am Markt gehen und man erfährt so die genaue Uhrzeit.
Die Rathausuhr wird übrigens von einer Funkuhr gesteuert.

Der Zeiger ist wieder dran
So sah der Turm  nach den Unfall aus

Rainer Beichler |

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