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10 Jahre Städtepartnerschaft Eisenach-Mogilev

Seit zehn Jahren verbindet eine Partnerschaft Eisenach und das weißrussische Mogilev. Ein Rückblick::

Am 11. Dezember 1996 wurde bei einem Festakt der Partnerschaftsvertrag zwischen Eisenach und Mogilev im Eisenacher Ratssaal unterzeichnet. Zu Gast waren dazu Vertreter der weißrussischen Partnerstadt. Im Anschluss daran fand im Bürgerhaus ein Weißrussischer Abend statt.

Kontakte geknüpft wurden seitdem unter anderem im Bereich Wirtschaft: So arbeiteten zwei Praktikanten aus Mogilev im Gründer- und Innovationszentrum Stedtfeld. Dessen damalige Geschäftsführerin unterstützte den Aufbau eines Technologieparks in der weißrussischen Stadt tatkräftig. Der heutige Leiter des „gis“, Joachim Gummert, besuchte Mogilev bereits drei Mal.

Auch im sozialen Bereich gab und gibt es Verbindungen: So wurde in Eisenach mehrfach für Kinder und für Senioren in Mogilev gesammelt. 1997 kamen erstmals Kinder aus Mogilev zu einem Ferienaufenthalt nach Eisenach. Sie brauchen Erholung, da ihre Heimatregion bis heute von den Auswirkungen der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl betroffen ist. Seit 1997 kommen jährlich Kinder aus Mogilev nach Eisenach.
Die Ferienaufenthalte der Mogilever Kinder werden von vielen Helfern unterstützt: Der Diakonieverbund organisiert die mehrwöchigen Besuche, die KVG transportiert die Kinder zwischen Mogilev und Eisenach, vielen Menschen geben Geld- und Sachspenden, damit die Kinder reich beschenkt wieder nach Hause fahren können.
Die regelmäßigen Besuche sind das sichtbarste und regelmäßig wiederkehrende Zeichen für die freundschaftliche Verbindung beider Städte.

Kulturelle Verbindungen entstanden über die Musik und über Folklore. Unter anderem gastierten das Violinensemble der Musikfachschule „Rimski Korsakow“, das Folkloreensemble „Runj“ (erstmals 2002, seitdem drei Auftritte) sowie – im November 2006 – das Gesangsensemble „Harmonie“ in Eisenach. Auch zum Sommergewinn konnten schon Gäste aus Mogilev begrüßt werden.

Immer wieder waren Vertreter aus der Politik zu Gast in Eisenach – auch Mitglieder der sozialdemokratischen Oppositions-Bewegung. 2004 kam Bürgermeister Victor Shorikov nach Eisenach, um sich unter anderem über die hiesige Abfallentsorgung zu informieren.
Im Gegenzug reisten beispielsweise 2004 eine Abordnung des Eisenacher Stadtrates sowie 2005 Bürgermeister Nielsen nach Mogilev.

Zum Sommergewinn 2007 wird der Bürgermeister von Mogilev wieder nach Eisenach eingeladen.

Rainer Beichler | | Quelle:

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