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7423 Kilowattstunden Sonnenstrom an der Werner-Aßmann-Halle

Die Photovoltaik-Anlage an der Werner-Aßmann-Halle, die seit Mai 2005 im Betrieb ist, speiste im vergangenen Jahr 7423 Kilowattstunden Strom ins öffentliche Netz ein. Diese Energie reicht aus, den Verbrauch von zwei Vier-Personen-Haushalten zu decken. Der Wert entspricht fast dem des Vorjahres, als 7700 Kilowattstunden erreicht wurden. Insgesamt konnten damit 2008 rund 5,1 Tonnen des klimaschädlichen Kohlendioxids eingespart, das angefallen wäre, hätte man die Energie aus fossilen Brennstoffen gewonnen.

Die Anlage an der Werner-Aßmann-Halle hat auch 2008 wieder völlig störungsfrei gearbeitet. Zur Kontrolle der Ergebnisse und zur Früherkennung möglicher Schäden werden die Daten der Anlage laufend erfasst und per E-Mail ins Rathaus geschickt.
Besitzer der Anlage ist die Städtische Wohnungsgesellschaft. Damit soll auch Werbung für die Photovoltaik gemacht werden: Ein großes Display zeigt die aktuellen Messwerte, aber auch die Tageserträge sowie die Gesamtsumme des produzierten Stromes an.

Solarzellen verwandeln die Energie des Sonnenlichtes in elektrischen Strom. Erforderlich dafür sind Halbleiter wie Silizium, die unter dem Einfluss von Licht elektrische Energie freisetzen. Die Leistung der Solarzellen wird in Modulen zusammen gefasst und nach der Umwandlung in Wechselstrom in das öffentliche Stromnetz eingespeist.

2008 sind in Eisenach Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von rund 500 Kilowatt neu in Betrieb gegangen, so dass gegenwärtig fast 1 Megawatt Leistung am Netz ist. Eisenach nimmt damit eine Vorreiterrolle beim Ausbau der Photovoltaik in Thüringen ein.

Weitere Informationen zu den Themen Erneuerbare Energien, Energieeinsparung und Energieeffizienz gibt es beim städtischen Referenten für Umwelt, Verkehr und Energie, Ralf Päsler, Telefon 03691/670-526, E-Mail: ralf.paesler@eisenach.de und unter www.eisenach.de/klimaschutz

Rainer Beichler | | Quelle:

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