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Landrat Reinhard Krebs (Wartburgkreis), Peter Fröhlich (Geschäftsführer ACo Passavant GmbH) und Landrat Dr. Michael Koch (Hersfeld-Rotenburg) | Bildquelle: © Ina Krah / Landratsamt Wartburgkreis

Beschreibung: Landrat Reinhard Krebs (Wartburgkreis), Peter Fröhlich (Geschäftsführer ACo Passavant GmbH) und Landrat Dr. Michael Koch (Hersfeld-Rotenburg)
Bildquelle: © Ina Krah / Landratsamt Wartburgkreis

Landkreise aus Ost und West unterstützen gemeinsamen Arbeitsstandort Werratal

Landräte besuchen Unternehmen mit Sitz in Hessen und Thüringen

Wie kann die Region attraktiver werden? Was kann die Politik zum weiteren Ausbau des Wirtschaftsstandortes beitragen? Mit diesen Fragen beschäftigten sich Reinhard Krebs, Landrat des Wartburgkreises, und Dr. Michael Koch, Landrat von Hersfeld-Rotenburg, bei ihren Unternehmensbesuchen beider Standorte der mittelständischen Vorzeigefirma Aco Passavant GmbH. Der Entwässerungstechniker hat in unserer Region gleich zwei Werke – eines in Hessen, eines in Thüringen.

Nach der Standortbesichtigung folgte eine Diskussion. In deren Mittelpunkt stand die Frage, wie die Attraktivität der Region gesteigert werden kann. Der Werra-Ulster-Weser-Fond des Bundesumweltministeriums ist eine der möglichen Lösungen. Mit dem Fond werden die Orte in der Kaliregion unterstützt. In den kommenden vier Jahren werden Projekte mit einer Gesamtsumme von einer Million Euro gefördert. Beide Landräte sind für diese Hilfe sehr dankbar.

Der Strukturwandel des ländlichen Raums war ein weiteres Thema der Diskussionsrunde. Dem entgegenwirken würde eine bessere Infrastruktur, so Peter Fröhlich, Geschäftsführer der Aco Passavant GmbH. Beide Landräte boten hierbei ihre Unterstützung an: Gemeinsam wollen sie sich verstärkt für den weiteren Ausbau der B 62 stark machen und den Breitbandausbau in der Region vorantreiben. Darüber hinaus wollen die Wirtschaftsförderer beider Landkreise die Imagearbeit der Standorte unterstützen sowie die Unternehmen in der Region miteinander vernetzen.

Danke, dass Sie auch den Heimatmarkt bespielen wollen, lobte Landrat Dr. Michael Koch. Ich bin dankbar für jedes mittelständische Unternehmen, das nicht nur in der Region produziert, sondern auch in der Region Verantwortung übernimmt.

Auch Reinhard Krebs begrüßte die Initiative des Unternehmens:

Mir sind solche Termine sehr wichtig. Ich brauche das Feedback der Unternehmen, um zu erfahren, wie es am Standort läuft und wo genau der Schuh manchmal drückt.

Geschäftsführer Fröhlich bedankte sich für das offene Gespräch auf Augenhöhe. Sie seien ein Familienunternehmen und bewusst im ländlichen Raum und nicht in Frankfurt angesiedelt, betonte er.

Wir sind sehr an Treffen mit anderen mittelständischen Unternehmern aus der Region interessiert. Wir wollen gemeinschaftlich Ansatzpunkte finden, die den Mittelstand in beiden Landkreisen nach vorne bringen.

Andrea T. | | Quelle:

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  • Felix Berg

    Auf druck aus Berlin den ländlichen Raum zu beleben rühren sich nun die Landräte. Hätte dies nicht umgekehrt sein müssen. Immerhin gab man sich Mühe den ländlichen Raum dem Erdboden gleich zu machen, soziales Leben fasst unmöglich zu machen. Nicht umsonst machen sich jeden Sonntag ganze Pendlerkolonnen auf den Weg Richtung Frankfurt/M , BaWü, Bayern usw. um einer Arbeit nach zu gehen von der wenigstens eine Person leben kann. Hinzu kommt die Schließung von Schulen, Einkaufszentren, Bäcker, Fleischer, Kultureinrichtungen, bis hin zu Schwimmbädern. Im Osten konnte vorhandenes nicht einmal erhalten werden. Zusätzlich werden die Landbewohner mit Kosten regelrecht bombardiert um ihr Eigentum zum Vorteil von Banken aufgeben zu müssen. Die Desidenten von 1989 sind verdammt still geworden. So runtergewirtschaftet wie heute war der ländliche Raum noch nie in der Geschichte. Ökologisch der absolute Umweltfrevel. Selbst die Landwirtschaft wurde zum Feind der Umwelt – Benzin aus Nutzpflanzen die den Boden mit samt Grundwasser den Garaus gemacht haben, Kartoffeln usw. kommen dafür teils aus Ägypten, Brot in Fertigmischungen aus Fernost zum Bäcker. Kurzum – Wirtschaftliches wohlergehen hat heute absolut nichts mehr damit zutun das es dem Bürger gut geht. Bleibt die Frage für mich, wer gab der CDU in Thüringen das Mandat auf dem Weg zur sozialen Marktwirtschaft falsch abzubiegen. So wie das grad ausschaut braucht Thüringen mindestens 700 Jahre um den sozialen Stand von 1990 wieder zu erlangen, wenn die Thüringer das solange mit Suppenküchen überleben. Das ist meine Meinung. Außer Fördermittel hat zumindest Thüringen nicht einen einzigen Cent um etwas daran zu ändern und die Euros die einfallsreich aus dem Bürger gepresst werden, siehe z.B. Oberflächengebühr wenn es regnet, da die Bürger zu wenig Leitungswasser verbrauchen auf Grund der ein Euro Jobs oder prekärer Beschäftigungsverhältnisse, auch werden ein Euro Jobber mit Straßenausbaugebühren belegt, oder Rentner. Ich denke – ein sehr dubioses Ergebnis aus den Montagsdemos 1989. Die Saufparty am Ballermann kann dies wahrlich nicht ausgleichen.

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