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Aktueller Stand der Neugestaltung des Karlsplatzes

Gemeinsame Presseerklärung der Oberbürgermeisterin und des Vorsitzenden des Freundeskreises „Karlsplatz schaffen“

Der Karlsplatz ist der wichtigste historische Platz in Eisenach. Aufgrund seiner wechselvollen Geschichte hat er eine enorme Wirkung auf die Identifikation der Eisenacherinnen und Eisenacher mit und ihrer Stadt. Mit großem Engagement und tatkräftiger Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger ist es mit Hilfe von Spenden gelungen, die Neugestaltung des Karlsplatzes auf den Weg zu bringen. Die Oberbürgermeisterin und der Freundeskreis haben bisher gemeinsam an einem Strang gezogen und sind gewillt, die gute Zusammenarbeit bis zur endgültigen Fertigstellung des neu gestalteten Karlsplatzes im Jahre 2020 fortzuführen, erklären die Oberbürgermeisterin der Stadt Eisenach Katja Wolf und der Vorsitzende des Freundeskreises „Karlsplatz schaffen“, Dipl. Ing. Diethelm Fichtner.

Die Oberbürgermeisterin bedauert, dass nach außen an die Öffentlichkeit nicht deutlich genug kommuniziert worden ist, dass für die Gesamtrealisierung des Vorhabens die Finanzierung noch nicht vollständig gesichert war. Die Verwaltung arbeitet zielstrebig und konzentriert daran, die Etappen abzuarbeiten. Derzeit steht sie vor der Herausforderung, zunächst die Planungsleistungen finanziell abzusichern, die erforderlich sind, um überhaupt eine bauliche Neugestaltung zu ermöglichen.

Mit Freude kann ich nunmehr mitteilen, dass es uns gelungen ist, diese Finanzierung zu sichern. Uns sind Fördermittel in Aussicht gestellt worden. Insofern befinden wir uns im normalen Fahrwasser, betont die Oberbürgermeisterin Frau Wolf. Dem Freundeskreis und den dort engagiert arbeitenden Helferinnen und Helfern gilt mein ganz besonderer Dank.

Die zwischenzeitlich aufgetretenen Irritationen bei einem Teil des Freundeskreises sind durchaus berechtigt. Ganz offensichtlich ist es der Oberbürgermeisterin nicht gelungen, immer ganz aktuell über den laufenden Stand der Entwicklungen zu informieren. Daran zeige sich, dass die Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung und Freundeskreis noch intensiver ausgestaltet werden müsse, um für die Zukunft keine Pannen in der Kommunikation zuzulassen.

Ich nehme deshalb mit großer Zuversicht die Erklärung der Oberbürgermeisterin zur Kenntnis, dass sie in Zukunft den Freundeskreis laufend über die aktuellen Fortschritte beim Karlsplatz informieren wird. Entscheidend bleibt, dass wir gemeinsam auf das Ziel hin arbeiten, dem Karlsplatz in den kommenden Jahren seine alte Bedeutung als öffentlichem Raum durch eine sorgfältige Neugestaltung zurückzugeben, unterstreicht abschließend der Vorsitzende des Freundeskreises Herr Dipl. Ing. Fichtner.

Die nächste Sitzung des Freundeskreises findet am 02.03.2016 um 18.00 Uhr im Hotel Thüringer Hof statt. Interessierte Bürger sind herzlich eingeladen.

Andrea T. | | Quelle:

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  • Bürger

    Anregung: Im Zuge der Neugestaltung des Karlsplatzes sollte auch eine Neugestaltung der Fußgängerüberwege durchgeführt werden. DIe derzeitigen Zebrastreifen sind lebensgefährlich. Am Zebrastreifen am Hotel THüringer Hof tauchen die Fußgänger „wie aus dem Nichts“ auf und lassen den Fahrzeugführern nicht genügend Reaktionszeit – entscheidende Mitursache hierfür ist die unzulässige Gestaltung des Fußgängerüberwegs. Der Fußgängerstrom müsste eigentlich so gelenkt werden, dass der Verkehr die Fußgänger rechtzeitig erkennen kann. Und der Zebtrastreifen am Karlstor liegt mitten in einer Kurve und an einer abknickenden Vorfahrt. An so einer Stelle DARF überhaupt kein Zebrastreifen sein. Es darf auch kein Zebrastreifen dort liegen, wo Busse halten und diese überholt werden können. Denn die Busse nehem dem Fahrzeugverkehr die Sicht auf querende Fußgänger. Also gleich mehrere Unzulässigkeiten und trotzdem ist da ein Zebrastreifen. Und bei so einer breiten Straße sollte an sich eine Mittelinsel für die Fußgänger vorhanden sein. Mal ganz abgesehen davon, dass die Beleuchtung der Überwege absolut zu wünschen übrig lässt. Danke, Stadt Eisenach, für die lebensgefährliche Gestaltung meines täglichen Arbeitsfußwegs, herzlichen Dank wirklich.

    Also: Vielleicht ändert sich was?

    P.S.: Man könnte auch mal den „Schilderwald“ so lichten, dass die Flut an sonstigen Verkehrsschildern nicht die Sicht auf die Fußgängerüberwegsschilder verdeckt. Fahren Sie mal die Alexanderstr. lang und achten darauf, wie sehr die Schilder „unsichtbar“ sind.

    Und wer rechts in die Goldschmiedenstr. einbiegt, der übersieht den Fußgängerüberweg ebenfalls leicht. Wegen der Rechtskurve, in der auch noch unzählige Schilder die Sicht auf das Überwegsschild verdecken. Das eigentlich vorgeschriebene zweite Schild auf der linken Seite des Überwegs wurde natürlich auch „eingespart“ – bezahlt mit der (fehlenden) Sicherheit der Fußgänger. Auch hierfür ein herzliches Dankeschön.

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