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Antragsworkshop Stromtrasse SuedLink: Stadt Eisenach nicht offiziell eingeladen

In Eisenach findet am heutigen Montag (3. April) ein Antragsworkshop des Stromnetzbetreibers Tennet statt. Die Veranstaltung soll die Möglichkeit bieten, sich über das Projekt Stromtrasse SuedLink zu informieren und sich darüber mit Tennet auszutauschen. Die von der geplanten Stromtrasse betroffene Stadt Eisenach ist jedoch nicht zu diesem Workshop eingeladen und nicht einmal offiziell informiert worden.

Wir haben zufällig im Internet gesehen, dass die Veranstaltung in Eisenach stattfindet. Das ist keine transparente, bürgernahe Öffentlichkeitsarbeit, sagt Oberbürgermeisterin Katja Wolf.

Die geplante Stromtrasse SuedLink soll Windstrom aus Norddeutschland nach Süddeutschland transportieren. Dazu werden Kabel in der Erde verlegt, auch auf Eisenacher Stadtgebiet sind schwerwiegende Eingriffe in Natur und Umwelt geplant. Gegenwind für die geplante Stromtrasse gibt es unter anderem in der gesamten Region Westthüringen. Nicht nur die Stadt Eisenach, sondern auch der Wartburgkreis lehnen die Tennet-Pläne ab und lassen sich inzwischen von einer Rechtsanwaltskanzlei beraten.

Das Vorhaben Suedlink ist insgesamt mit den Zielen und Entwicklungsperspektiven der Stadt Eisenach unvereinbar und wird deshalb abgelehnt.

Wenn jetzt Öffentlichkeit und Dialog vorgetäuscht wird, tatsächlich aber keine offiziellen Einladungen an die betroffenen Gemeinden und Städte geschickt werden, weise ich dieses Vorgehen strikt zurück, betont Katja Wolf. Überfallartig solche Alibi-Veranstaltungen ins Leben zu rufen ist kein fairer Umgang auf Augenhöhe.

Andrea T. | | Quelle:

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