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Atomkraftgegner demonstrierten in Eisenach und Wutha-Farnroda

Mit einem bundesweiten Aktionstag haben Atomkraftgegner gegen die bevorstehenden Atommüll-Transporte am Wochenende demonstriert. An rund 120 Orten entlang der Schienen-Strecken gab es Demonstrationen. Die Atomgegner kritisieren, dass durch die längeren Laufzeiten der Atomkraftwerke tausende Tonnen Atommüll zusätzlich produziert würden.

Am Bahnhof in Wutha-Farnroda demonstrierten am Samstag rund 25 Menschen. Sie warnen davor, dass im kommenden halben Jahr möglicherweise ein Castor-Transport auf der Schiene durch das Bundesland rollt.

In Eisenach trafen sich rund 100 Demonstranten am Bahnhof und gingen zum Eisenach Markt. Die Eisenacherin Friederike von Trott verwies an den Munitionstransport Napoleons durch Eisenach vor 200 Jahren, damals explodierten zahlreiche Munitionswagen in der Stadtmitte. Viele Menschen starben und große Teile der Stadt wurden zerstört. Warnungen wurden auch damals ignoriert. So sei es auch heute mit dem Atommüll-Transporten. Hier trugen die Teilnehmer brennende Kerzen und Leuchter.

Rainer Beichler |

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