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Aufruf zur Beteiligung am Tag des offenen Denkmals

Der «Tag des offenen Denkmals» findet in diesem Jahr am 8. September statt. Er wird bundesweit bereits zum 21. Mal veranstaltet und steht diesmal unter dem von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz vorgeschlagenen Motto «Jenseits des Guten und Schönen: Unbequeme Denkmale?»

In der Stadtverwaltung Eisenach beginnen schon jetzt die Vorbereitungen bei der Unteren Denkmalschutzbehörde. Alle Privatpersonen, Vereinigungen oder Einrichtungen aus Eisenach sowie aus den Stadtteilen sind aufgerufen, sich beim Vorbereiten und Ausgestalten des Denkmaltages zu beteiligen.

Wer an diesem Tag sein Denkmal – ob bequem oder unbequem, ob schön oder unscheinbar, ob gelungen saniert oder ungenutzt – für die Bevölkerung öffnen und präsentieren möchte, kann sich ab sofort bis Mittwoch, 15. Mai, bei der Stadtverwaltung Eisenach melden. Ansprechpartner ist die Untere Denkmalschutzbehörde, Goldschmiedenstraße 1, Telefonnummer 03691/670538.

Was macht Denkmale unbequem und warum? Gibt es überhaupt «bequeme» Denkmale? Denkmale müssen nicht schön und bequem sein. Manchmal interessiert sich keiner für sie und sie verfallen, während andere in mühevoller Arbeit restauriert und vor dem Abriss bewahrt werden. Was soll beispielsweise mit alten Fabrikanlagen, leerstehenden Bauernhäusern oder Bauten aus Kriegszeiten passieren? Denkmale können eine Herausforderung an alle sein und mitunter ziemlich unbequem werden. Was wir heute als schön und schützenswert empfinden, kann in vergangenen Zeiten umstritten gewesen sein – und umgekehrt. Diesen und vielen anderen Fragen will der diesjährige «Tag des offenen Denkmals» nachgehen.
Allgemeine Informationen zum «Tag des offenen Denkmals» sind auch im Internet unter www.tag-des-offenen-denkmals.de zu finden. Im vergangenen Jahr besuchten mehr als 4,5 Millionen Bürger über 8000 Kulturdenkmale.

Rainer Beichler | | Quelle:

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