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Ausstellung »Grau in Grau” wird verlängert

Die Ausstellung »Grau in Grau – Stadtbild 89” findet nach wie vor reges Interesse bei Besucherinnen und Besuchern. Die Stadtverwaltung hat sich deshalb entschieden, sie zu verlängern. Sie ist noch bis 20. Dezember im Erdgeschoss der Stadtverwaltung am Markt 2 zu sehen. Die Ausstellung bleibt bis zu diesem Zeitpunkt auch an den Wochenenden geöffnet.

Bis Mitte November sahen bereits rund 5000 Besucher die Ausstellung, die anhand von Fotografien den Zustand vieler Straßenzüge der Wartburgstadt in der zweiten Hälfte der 1980er Jahre dokumentiert. Zwar ist der Ansturm – an Wochenenden kamen bis zu 600 Menschen in die Ausstellung – mittlerweile etwas zurückgegangen, die Resonanz bei Eisenachern und auch bei Gästen ist jedoch bis heute groß. Auch viele Schulklassen nutzten die Dokumentation, um anschaulichen Geschichtsunterricht zu erleben.
Gezeigt wird die Ausstellung »Grau in Grau” seit dem 7. Oktober anlässlich des Jubiläums »20 Jahre friedliche Revolution”. Geöffnet ist sie montags bis donnerstags von 7 bis 18 Uhr, freitags bis 16 Uhr und am Wochenende von 10 bis 16 Uhr.

Plakatausstellung »20 Jahre friedliche Revolution” steht Schulen zur Verfügung
Die Plakatausstellung »20 Jahre friedliche Revolution”, die in der Foyergalerie der Wartburg-Sparkasse gezeigt wird, endete am 27. November. Sie kann ab sofort von Schulen ausgeliehen werden. Auskunft dazu gi t das Stadtarchiv unter Tel. 03691-670-146, E-Mail: stadtarchiv@eisenach.de
Die Ausstellung besteht aus 20 DIN A 1-Plakaten. Sie wirft Schlaglichter auf die Ereignisse vor 20 Jahren. Sie erinnert an den Protest gegen die Fälschung der DDR-Kommunalwahlen, die Fluchtbewegung im Sommer und die Massenproteste im Herbst, die die SED-Diktatur in die Knie zwangen. Sie berichtet von der Selbstdemokratisierung der DDR, der deutsch-deutschen Solidarität und den außenpolitischen Weichenstellungen bis zur Wiedererlangung der Deutschen Einheit.

Zusammengestellt wurde die Ausstellung von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Gemeinnützige Hertie-Stiftung für die historisch-politische Bildungsarbeit.

Rainer Beichler | | Quelle:

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