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 | Bildquelle: © Büro Raymond Walk

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Bildquelle: © Büro Raymond Walk

Austausch mit Kommunalpolitikern ist wichtig

Walk im Gespräch mit Gerstungens Bürgermeisterin

Etwas mehr als 100 Tage ist Gerstungens Bürgermeisterin Sylvia Hartung im Amt. Für den Landtagsabgeordneten Raymond Walk Anlass, ein Gespräch mit ihr zu führen. Walk besuchte Hartung im Gerstunger Amtssitz, um sich dort mit ihr über kommunal- und regionalpolitische Belange zu unterhalten. Dabei waren unter anderem die Wasser- und Abwasserthematik, der aufstrebende Tourismus im Werratal aber auch die positive Arbeitsplatzsituation Gegenstand des Gesprächs.

Das alles überragende Thema ist jedoch die bevorstehende Gebietsreform, die uns vor große Herausforderungen stellt: die Verwaltung, die Bürgermeisterin, nicht zuletzt die Menschen in unserer Region. Alle haben ein berechtigtes Mitspracherecht, was aber den Prozess selber nicht leichter macht, so die Bürgermeisterin.

Derzeit führe man auf verschiedenen Ebenen Gespräche, wie es in der heimatlichen Region weitergehen kann. Und Walk lobte:

Die Werratalregion hat gute Zukunftsperspektiven. Die Anforderungen des sogenannten Leitbildes – insbesondere hinsichtlich einer dauerhaften Leistungsfähigkeit einer künftigen Gebietskörperschaft – sind aus meiner Sicht erfüllbar.

Dazu bedürfe es allerdings noch vieler vertrauensvoller Gespräche. Einig waren sich Hartung und Walk, dass bei den anstehenden kommunalen Zusammenschlüssen zwingend das Prinzip der Freiwilligkeit im Vordergrund stehen müsse:

Zwangsehen gehen selten gut!

Andrea T. | | Quelle:

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  • vigilando ascendimus

    „Zwangsehen gehen selten gut!“ Sehr richtig. Machen Sie das im Stadtrat Eisenach Ihrer Oberbürgemeisterin am 13. Dezember 2016 klar und deutlich. Es wird langsam Zeit, dass man in Eisenach und ganz Thüringen wieder spürt, dass es auch noch aktive demokratische Parteien gibt und nicht nur Rechtpopulisten, Nationalisten und Kommunisten oder gleichgeschaltete Parteien wie die Rest-SPD und die Rest-Grünen!

    Ramelow, Kuschel und Poppenhäger sind der Gemeinden Totengräber!

    • Jäger

      Also, von Demokratie sind gerade sie vom Wesen her Meilen entfernt. Zum anderen waren die besten Totengräber für Thüringen ab 1990 am Werk und die waren so gut das eine Wiederauferstehung nahezu unmöglich ist und erst recht nicht mit den gleichen Totengräbern aber neuen Gesichtern.

    • Phlegias

      Glauben Sie ernsthaft daß die „Partei bibeltreuer Christen“, oder ähnliche hier irgendwas reißen können? Die Piraten sind gescheitert. Die CDU hat Thüringen abgewirtschaftet (abgesehen davon, das die zu den von Ihnen verabscheuten Kategorien gehört). Also, wo sind diese demokratischen aber nicht Nationalistischen, nicht Kommunistischen oder gleichgeschalteten Parteien?

      • vigilando ascendimus

        Wie alt sind sie?

        Sie sollten wissen: Zunächst war Thüringen 1989 abgewirtschaftet; nach 12 Jahren Nazi- und 45 Jahren Kommunistenherrschaft!

        Ich stimme ihnen insowiet auch zu, dass die Thüringer CDU, bestehend sowohl aus ehemaligen SED-Kollaborateuren (z. B. Walsmann) aber auch aus Leuten, die in der CDU waren, um nicht in die SED gedrägt zu werden, oder auch aus anderen hehren Motiven in der Ost-CDU waren, aus Neumitgliedern (z.B. aus dem Demokratischen Aufbruch) und vormals westdeutschen CDU-Mitglidern, in 24 Regierungszeit in Thüringen unzählige Fehler gemacht hat. Mindestens 2 CDU-Regierungsmitglieder waren in dieser Zeit nachweislich korrupt. Und natürlich hatte sich in den 24 Jahren Regierungszeit auch eine gewisse Arroganz der Macht dort breitgemacht. Dass die Gebietsreform 1993/98 inbesondere in Westthüringen von Schwarz-Gelb vergurkt wurde, ist auch noch nicht vergessen.

        Summarisch betrachtet ist aber in diesen 25 Jahren Thüringen (schwarz-gelb, schwarz-rot, schwarz und dann wieder schwarz- rot) doch recht gut vorangekommen, was man von den letzen 2 Jahren r2g nicht sagen kann.

        So gesehen sind die „Schwarzen“ in Thüringen zwar nicht das, was ich mir für Thüringen wirklich unbedingt wünschen würde, aber immerhin das Beste, was im Moment in Thüringen auf dem „politischen Markt“ noch vorhanden ist.

      • Felix Berg

        Dazu Aktuell von Gestern, Zitat:

        Do. 8.12.2016, 13:38

        Papst Franziskus hat halbherzige Christen kritisiert.

        Wer Gott stets auf die Zukunft vertröste und sage „Morgen bin ich
        besser, dann werde ich beten und Gutes tun“ oder „Entschuldigung,
        ich kann nicht“, der schließe die Türe für das Gute, sagte er am
        Donnerstag beim Angelus-Gebet auf dem Petersplatz. Christen seien
        bisweilen geradezu Experten im halbherzigen Ja-Sagen.

        Das „berühmte ‚Ja, aber’„ sei eine Ausflucht, um ein Nein
        gegenüber Gott zu vermeiden. Gott verlange jedoch volle
        Zustimmung./

        Zitat ende.
        Fazit: selbst dem Papst stinken lügende Christen die vorgeben Human zu handeln aber absolut das Gegenteil tun,

        • Jakob

          Oder der Papst weist auf eine allgemeine menschliche Eigenschaft hin, die Christen und Nichtchristen gleichermaßen betrifft.

          • Felix Berg

            Da steht nichts im Zitat von allgemeinen Eigenschaften. Im Gegenteil, ein Christ gibt vor, Human im handeln und denken zu sein, dies bekundet er indem er einer Gemeinschaft von Christen beitritt. Das Sie selbst versuchen dem Papst die Worte im Mund verdrehen zu wollen ist bezeichnend. Gerade Christen müssten besser sein, sind sie aber nicht mehr und dies belegen ihre Taten jeden Tag.

            Von daher, ein weiteres Zitat:
            Der Erfurter Bischof Ulrich Neymeyr rief die Gläubigen in
            seiner Predigt auf, sich für ihre Mitmenschen zu engagieren. Es
            beschäme ihn manchmal, „dass Menschen, die keine Religion haben,
            sich eifriger um ihre Mitmenschen sorgen und humanistische Ideale
            realisieren, als die Christen“.
            Fazit: Das C hat in D die Bedeutung 0 erreicht.

          • Jakob

            Was haben Ihnen denn die Christen denn nun wieder angetan – sind Sie mal von einem Pfarrer misshandelt worden? Oder ist auch das einfach nur die Frucht der DDR-Propaganda, die bei Ihnen noch besonders nachwirkt? Lassen Sie doch die Christen Christen sein – und freuen sich drüber, wenn jemand seine Mitmenschen zur Nächstenliebe aufruft. Ich versteh Sie nicht.

        • Jakob

          Sie verdrehen dem Heiligen Vater aber auch ganz schön die Worte im Mund, Berg. Von „absolut das Gegenteil“ ist in Ihrem netten Zitat nun auch nicht die Rede. Vielmehr steht da was von „bisweilen“, nicht? Warum verdrehen Sie dann also dem Papst das Wort im Mund? Gibt es irgendwen unter den heute noch Lebendigen, dessen Handeln Sie nicht für die angeblich herrschende miseria maximissima verantwortlich machen? Und jetzt erzählen Sie mir nicht, dass das nun auch wieder mit dem Einstampfen von Bahnlinien, dem Schließen von Schwimmbädern oder den bösen Nachwendeakteuren zu tun hat. Der Unterhaltungswert Ihrer Schwurbeleien hat sich mittlerweile sehr abgenutzt, Berg.

  • vigilando ascendimus

    http://www.mdr.de/thueringen/wahlen-politik/gebietsreform/gebietsreform-thueringen-ramelow-100.html

    Ramelow wird Honecker immer ähnlicher; nicht nur bei Brille und Frisur! ;-)

  • vigilando ascendimus

    Recht hat Fiedler. Der spricht wenigstens deutsch!

    http://www.mdr.de/thueringen/nachrichten108.html#sprung0

  • Felix Berg

    So rosig ist das im Bereich Gerstungen nun nicht, die Bürger müssen ganz schön löhnen bei Kommunalen Vorhaben und was die Arbeitssituation betrifft nun ja, da gibt es Firmen dank der Thüringer Fördermittel mit Belegschaften aus Arbeitnehmerüberlassungen oder gleich Polnische Kräfte in Größenordnung. Zurück gebaute Bahnlinie, stillgelegt Schwimmbäder, neue und nun geschlossene Schulen, Straßen die über 30 Jahre nicht vernünftig in Schuss gehalten werden und Gerstungen als Zentralort kaum für die Eingemeindeten zu erreichen ist mit dem ÖPV. Kurz um – die Infrastruktur der Eingemeindeten ist eine Katastrophe. Es geht nicht weiter weil man schon nicht einmal in der Lage war einfach nur vorhandenes zu erhalten. Selbst die Straßenlaternen müssen von den Bürgern bezahlt werden und diese waren manchmal noch neue Restbestände der DDR.

    • vigilando ascendimus

      ??? Berg, sie bringen wieder einmal alles durcheinander:

      1. Thema verfehlt!
      2. Zusammenhangloser Jammer-Text
      3. Was will uns der Kommunist Felix Berg überhaupt damit sagen? Oder will er wieder einmal nur Verwirrung stiften?

    • Jakob

      Mich nerven diese Platitüden a la „Erst wir, dann Polen“ dermaßen. Was ist schlecht daran, wenn auch die Polen Arbeit haben? – Ich jedenfalls gönne jedem Polen, jedem Spanier, jedem Chinesen, dass er die Möglichkeit hat, seine Arbeitskraft und seinen Geist einzusetzen, um seine Familie zu ernähren. Man muss das nicht ständig gegeneinander ausspielen. Wenn es hier Probleme gibt und irgendwo anders man meint, dass es besser läuft, dann heißt das noch lange nicht, dass die anderen am eigenen Elend Schuld sind. Doch leider gibt es zu viele Menschen, die all zu schnell damit sind, die Schuld am eigenen „Elend“ einfach den anderen in die Schuhe zu schieben. Eine saubere Begründung bleiben diese Hetzer immer schuldig. Und würden sie zu einer Begründung ansetzen, dann würde man schnell sehen, dass sie von wirtschafltichen Zusammenhängen keinerlei Ahnung haben. Aber es ist halt sooo einfach und bequem, sich einen Sündenbock zu suchen, statt eine Lösung oder die Schuld auch bei sich selbst.

      • Felix Berg

        Stellen Sie doch einmal dar was an meinen obigen Aussagen nicht zutrifft !!!

        • Jakob

          – „Die Bürger müssen ganz schön löhnen bei kommunalen Vorhaben“ – Diese Aussage ist derart unbestimmt, dass sie sich weder beweisen noch entkräften lässt.

          – Dass es nicht schlimm ist, wenn Thüringer Firmen „polnische Arbeitskräfte in Größenordnung“ beschäftigen, habe ich bereits ausführlich beschrieben. Ebenso kann ich nichts ehrverletzendes daran erkennen, dass Firmen „Thüringer Fördermittel“ in Anspruch nehmen?

          – „zurück gebaute Bahnlinie“ – meines Wissens wird die Bahnstrecke Eisenach – Fulda derzeit sogar AUS-gebaut und nicht zurückgebaut. Das macht die Anbindung der Gerstunger an die Restwelt sogar noch besser, als sie eh schon ist, daran gibt es nix zu bejammern, Herr Berg. Die Fahrt Eisenach – Gerstungen dauert 20 Minuten und die Bahn fährt stündlich. Das ist nicht schlecht für die Provinz.

          – „Schwimmbäder und Schulen“, ob es zu wenig, wie Sie meinen, oder zu viel gibt, das lässt sich ebenfalls nicht beweisen, denn das ist Ansichtssache. Auch Gerstungen und Umland haben eben das Problem, dass die Zahl der Bürger überschaubar ist und sogar abnimmt. Das heißt, dass es für jeden Einzelnen der Verbliebenen immer teurer wird, ein Schwimmbad über Steuern und Abgaben mitzufinanzieren. So wie ich Sie verstehe, möchten Sie am liebsten, dass jedes 100-Seelen-Örtchen ein eigenes Schwimmbad und eine Tag-und-Nacht-ÖPNV-Flottenbereitschaft vorhält. Ok, der Meinung kann man sein. Sie vergessen aber immer, dass eine demokratisch legitimierte Mehrheit hier anderer Ansicht war als Sie. Wir waren der Meinung, dass nicht alles finanzierbar ist, was wünschenswert wäre und haben deswegen einige Bäder geschlossen. Nun muss der Bürger eben ein wenig fahren, wir wohnen ja nicht in Sibirien, sondern in einem doch relativ eng besiedelten Land und der Weg von Ihrem Wohndomizil zum nächsten Badetempel dauert mit Sicherheit nicht länger als 20 Minuten. Von der sprichwörtlichen Thüringer Bäderlandschaft ganz zu schweigen. Die Thüringer Pro-Kopf-Spaßbäderdichte ist rekordverdächtig. Ich such Ihnen die Zahl auch raus, wenn Sie darauf bestehen. So – und wenn Ihnen dass nicht passt, dann sprechen Sie doch mal mit Ihrem Abgeordneten, Bürgermeister, mit Ihren Mitbürgern und werben Sie für Ihre Ideen, aus dem übervollen Füllhorn zu schöpfen. Wenn Sie eine Mehrheit für Ihre Utopien finden, dann können SIe diese umsetzen und dann muss auch ich (ein „verblödeter Besserwisser“?) kräft mitbezahlen und könnte mich nicht mal dagegen wehren. So läuft das. Zum Glück ist die Mehrheit aber meistens vernünftig und hat keine extremen Ansichten.

          – Schlechte Straßen haben Sie natürlich zum Teil Recht, ist so.

          – „Straßenlaternen müssen von den Bürgern bezahlt werden“ – ja wer denn sonst? Wollen Sie die Polen dafür abkassieren? Wo leben Sie denn. Wir Bürger finanzieren unser Gemeinwesen selbst. Zum Teil über Steuern, zum Teil über Abgaben und auch über die Anwohnerstraßenausbaubeiträge. Was wäre denn Ihr Gegenentwurf zu diesem Konzept, Herr Berg? Wollen Sie Margot Honeckers Erben anrufen, ob Sie was von dem, was Sie den DDR-Bürgern geklaut hat, zurück geben möchte?

          • Felix Berg

            Ihre Antwort ist reine Plattitüde, als ob sie mit einem Schwamm kegeln wollen. Sie können damit hundert pro zu Arbeits.- und Lebenssituationen in der Region rein gar nichts aussagen.

          • Jakob

            Oder aber Sie verstehen mich nicht. Irgendwie unterscheiden sich unsere Weltbilder diametral.

      • Gisela Rexrodt

        Richtig! Sündenböcke finden hat doch gute Tradition und hat bisher immer funktioniert – bis zum eigenen Untergang.

  • vigilando ascendimus

    Wer wäre denn Ihrer Meinung gegenwärtig das Beste auf dem politischen Markt in Thüringen? Vielleich gibt es ja im nachsten Jahr vorgezogene Landtagswahlen in Thüringen. Da sollten wir uns darüber langsam Gedeanken machen.

    p.s. Wenn die kommunale Selbstverwaltung im ländlichen Raum zerschlagen ist, werden das die Bürger schon recht bald zu spüren bekommen. Schaue Sie doch einfach einmal in die 1922 und 1994 nach Eisenach eingemeindeten Ortsteile: Ramsborn, Madelungen, Stregda, Neukirchen, Berteroda, Trenkelhof, Rothenhof, Fischbach, Hörschel Neuenhof, Wartha und Göringen und vergleichen sie mit den nichtstädtischen Dörfern im Eisenacher Umland!
    Und glauben sie bloß nicht, dass mit solchen Gebietsreformen Personal gespart werden kann! Es kommt am Ende nur erst einmal alles für 5 bis 10 Jahre in Unordnung, bis dann alles wieder geordnet zugehrt.

    2. p.s. Von welchen Privilegien der heutigen „Politikerkaste“ sprechen Sie eingentlich? Nennen Sie mir doch mal einige Privilegen, die diese „Kaste“ ihrer Meinung heutzutage noch hat!

    • Jakob

      „Schaue Sie doch einfach einmal in die (…) nach Eisenach eingemeindeten Ortsteile (…) und vergleichen sie mit den nichtstädtischen Dörfern im Eisenacher Umland“ – Vigilando, da muss man ehrlicherweise aber die ganze Wahrheit sehen und nicht nur die halbe: Wenn sich etwa Krauthausen seine Bürgersteige wegen eines für eine Winzlingsgemeinde weitaus überproportional großen Stücks vom Steuerkuchen vergolden lassen kann und sich gleichzeitig Eisenach überhaupt keine Bürgersteige leisten kann, geschweige denn die notwendigsten Instandhaltungen für das marode Straßensystem, weil es viel zu wenig vom Steuerkuchen abbekommt, dann muss man doch sehen, dass das System der Verteilung des Steuerkuchens falsch ist, kaputt, schlecht, ungerecht, dumm. Vor diesem Hintergrund brauchen wir großräumigere Strukturen, damit es nicht zu derartigen kleinräumigen Verwerfungen kommt. Der „Großraum Eisenach“ braucht einen einzigen großen Steuertopf, aus dem dann gleichmäßig und gerecht für alle die erforderlichen Mittel entnommen werden können. Das ist besser als Luxus in direkter Nachbarschaft zu Prekariat. Meine ich jedenfalls.

      • vigilando ascendimus

        Steuergesetzgebung ist Bundesrecht! Eine landesgesetzgeberische Gebietsreform kann eine dringend notwendige Reform des deutschen Steuerrechts nicht ersetzen! Im Übrigen verweise ich auf meine Antwort ggü. Pflegelias.

        • Jakob

          Ich spreche ja gar nicht von Steuergesetzgebung. Wenn sich Eisenach und Krauthausen zusammenschließen, hat das weder was mit Bundesrecht, noch mit Steuerrecht zu tun. Es geht schlicht darum, dass eine schwer zu rechtfertigende Ungleichverteilung beendet würde. Recht haben Sie, dass es geschickt von Krauthausen war, das Areal an der A4 zu kaufen (das geschah wohl sogar auf Pump) und damit den Grundstein für den heutigen Reichtum zu schaffen. Glück und Erfolg beruhen aber nicht immer ausschließlich auf Geschick, sondern sind oft auch fremdbestimmt. Krauthausen konnte hier nur zugreifen, weil die A4 zufällig durch Krauthäuser Gebiet läuft und nicht durch Eisenacher. Und so gibt es unzählige Ungleichheiten in unserem Land. Diese Ungleichheiten brauchen Ausgleich. Länderfinanzausgleich nur als Beispiel. Auf unserer lokalen Ebene braucht es jetzt einen Ausgleich durch die Gebietsreform. Durch größere Strukturen erhalten wir größere Einheiten und ebnen damit Ungleichheiten ein, damit die vorhandenen Ressourcen gerechter auf alle gleichmäßig verteilt werden. – Übrigens werden die Verweise auf die angebliche Unfähigkeit der Eisenacher auch nicht richtiger, je öfter sie wiederholt werden. Die Armut Eisenachs beruht zum großen Teil auf äußeren Umständen, die von den Akteuren gar nicht beeinflusst werden konnten. Hier dürfen SIe auch gerne auf den Bund schimpfen, der etwa Sozialleistungen verspricht und sie von anderen (den Kommunen) bezahlen lässt. Jedenfalls darf man deshalb den Eisenacher Akteuren auch nicht die ganze Misere in die Schuhe schieben. – Last not least: Bewerben Sie sich auf das Amt des Eisenacher Oberbürgermeisters und machen Sie es besser. Eisenach braucht kluge Köpfe und Eisenach braucht Macher (ich spreche nicht von Eismachern ;)!

          • vigilando ascendimus

            Ihr habt doch in Eisenach selber kluge Köpfe. Euer Bürgermeister Dr. Möller z. B.: Seitdem der da ist, geht es in Eisenach doch wenigstens baulich voran. (und schon beschweren sich die Eisenach über die vielen Baustellen und jammern über eine Kastanie, die nun einmal zwingend gefällt werden muss!)

            Der Dr. Möller hat mit den Arabern einen neuen Flughafen in Kuweit hinbekommen, da wird er auch mit den störrischen Eisenacher für die Zukunft einiges hinbekommen.

            p. s.: Katja will ja nächstes Jahr nicht so viele Baustellen. Die will lieber mit ihren Genossen ungestört Reformation feiern! ;-)

    • Phlegias

      HM, ok. Vergleichen wir mal den Rothen Hof mit den Lups-Dörfern oder mit Beuernfeld….
      Sie dürfen nicht nur von den Egoisten in Krauthausen vergleichen. Klar, dort läufts, aber das war kein Können, das war Glück. Ohne die Ansiedlungen dort, sähe es wie in Lups o.ä. aus.
      Wie viele Altenheime und Behindertenheime gibts eigentlich in Krauthausen? Wie viele Schulen und wie vielen Migranten/Flüchtlingen wird dort ein Heim gegeben?
      Ach ich vergas, Leistungsbezieher dürfen ja gerne in die Städte abgeschoben werden.
      Nee danke, auf SOLCHE Strukturen kann man gut verzichten.
      zum 2. p.s.: welche Privilegien sollten denn unsere Politiker Ihrer Meinung nach haben?

      Zu Ihrer Eingangsfrage: wir haben in Thüringen imho noch nie sonderlich fähiges Personal gehabt. Am besten gefällt mir der Ansatz bei den Piraten. Am deren Eisenacher Personal…..da schweigen wir lieber….

      In ESA selbst….naja ich sehe 2 fähige Leute, von denen einer sich so weit hinten auf die Liste hat setzten lassen, das er nicht mehr in den Stadtrat gewählt wurde und der andere ist bei den LINKEN.

      eine friedliche Adventszeit allen

      PS bleiben sich wachsam bei Ihrem Aufstieg ;-)

      • vigilando ascendimus

        1. Also in beiden Lupnitzdörfern uns auch in Beuernfeld sieht es auch besser aus, als in Fischbach und Rothenhof, Streda oder Neukirchen.

        2. Angelblicher Krauthäuser Egoismus: 1990 war eben der Krauthäuser Bürgermeister Nowatzki etwas cleverer als sein Eisenacher Kollege Dr. Brodhun mit seinem riesigen Stab an Mitarbeiter in der Eisenacher Stadtverwaltung. Krauthausen und die meisten Umlanddörfer hatten nach 1990 eben mehr Glück mit ihren politischen Führungskräften als Eisenach. Aber wie heist das so schön: „In der Demokratie kriegt jedes Volk, die Regierung, die es verdient“

        3. Seit wir nicht mehr in der Zone wohnen, dürfen Deutsche innerhalb Deutschlands dort wohnen, wo sie wollen. Mir ist kein einzieger Fall bekannt, wo ein Leistungsbezieher von Eisenacher Umland nach Eisenach abgeschoben wurde.

        Im Übrigen, wäre Eisenach 1998 beim Kreis geblieben hätte der Kreis für die Leistungbezieher zahlen müssen. Also selbst verschuldetes Eisenacher Elend!

        4. Schulen: Ich bin mir sicher, das der Landkreis, der von den kreisangehörigen Gemeinden finanziert wird, mehr Schulen pro Kopf unterhält als die kreisfrei Stadt Eisenach!

        5. Pflegeheime gibt es auch in Ruhla, Wutha-Farnroda usw. usf.,

        6. Asylantenheime gibt es auch in Gerstungen, Wenigenlupnitz.
        In Ruhla, Seebach und Wutha-Farnroda sind die Asylanten vom Landkreis in Wohnungen eingemietet worden und fühlen dort sehr wohl.
        Dass Eisenach 4mal soviele Asylanten aufgenommen hat als vergleichbare Städte, schein wohl ein Deal zwischen der Genossin Katja Wolf und dem Genossen Bodo Rammelow gewesen zu sein. Dafür kann das Umland nichts.

        Resümee: Die Misere, in der Eisenach gegenwärtig nach wie vor steckt, ist zum größten Teil von den Eisenacher politischen Führungen selbst verschuldet worden! Und jetzt soll für diese falsche Eisenacher Politik das Umland bluten?

        Frei nach dem Kommunistenmotto: „Wir haben nichts, aber wir wollen mit Euch teilen“?

        p.s. Was sind Piraten? Räuber und Raubmörder!

        Und wer soll der fähige Kommunist im Eisenacher Stadtrat sein: Die sind doch noch genauso wie früher:

        „Entweder ehrlich, dann sind sie dumm; wenn sie klug sind, sind sie nicht ehrlich; denn wer Klug und ehrlich ist, kann nicht in dieser Kommunistenpartei sein!“

  • vigilando ascendimus

    Sie schreiben aber auch so eine Unfug, da kann man nur zu dem schluss kommen, dass sie ein schlimmer Kommunist sind. Oder haben sie früher einfach nur zuviel Sudel-Ede geguckt. ;-)

    • Felix Berg

      ziehen sie nie Schlüsse von sich auf andere.

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