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Bach in Mogilew

Am kommenden Wochenende wird die Büste von Johann Sebastian Bach in der Fußgängerzone von Mogilew feierlich enthüllt. Gleichzeitig eröffnet in Eisenachs Partnerstadt eine Sonderausstellung zum Leben und Wirken Bachs.
Aufgestellt wird die Büste des Eisenachers vor dem Musikcollege Rimski-Korsakow in Mogilews. Zur Ausstellung, die im Kulturplast zu sehen ist, gehören 13 Tafeln – in russisch – und zahlreiche Repliken aus dem Eisenacher Bachhaus. Gewürdigt wird dabei auch Bachschüler Häßler, der einst Bach in Russland populär machte. Eigens dazu erwarb jüngst das Bachhaus einen Erstdruck eines Bachschen Musikstücks.
In Mogilew selbst wird der OB Eisenachs Matthais Doht an der feierlichen Einweihung des Denkmals und der Ausstellungseröffnung teilnehmen.

Gefertigt wurde die Bach-Büste aus Sandstein. Vorlage war eine Büste von 1894 aus dem Bachhaus. Diese durfte jedoch nicht das Haus verlassen und nicht bearbeitet werden. So wurde das Objekt in einem speziellen Verfahren digitalisiert und später bei der Sondershäuser Firma 3-D-Schilling auf einer 5-Achsen-Werkzeugmaschine ausgefräst. Drei Wochen lief dazu die Anlage am Stück. Die Verbindungen zu dieser Firma stellte das GIS Eisenach her.

Mit dieser Ausstellung will die Stadt Eisenach die Partnerschaft zu Mogilew weiter fördern. Neben Industriekontakten sollen auch die kulturellen Kontakte weiter gepflegt werden. So werden im nächsten Jahr zwei Studenten aus Mogilew für drei Wochen im Bachhaus ein Praktikum machen können. Mit diesem Angebot will Eisenach OB die Mogilewer überraschen.
Ziel Eisenach sei es, dass sich die Menschen beider Städte näher kommen, so Matthais Doht.

Rainer Beichler |

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