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BAUMKREUZ wird fortgepflanzt

Es ist wieder soweit, zum 19. Mal trifft sich die BAUMKREUZ-Gemeinde. Am Samstag, dem 1. November 2008, wird ab 9 Uhr gepflanzt und gepflegt. Treffpunkt ist der Parkplatz direkt am BAUMKREUZ (B7, am ehemaligen Grenzzaun).

Am BAUMKREUZ werden die Pflanzungen gepflegen und 16 Apfelbaum-Hochstämme auf hessischer Seite, zwischen den Gemeinden Röhrda und Netra, in die Erde gesetzt. Organisiert wird die Pflanzung vom „Unternehmen Wirtschaft und Kunst – erweitert, gGmbH“.

Das große Ziel bleibt die Allee zwischen Eisenach und Kassel. Die hessischen Behörden haben für das nächste Jahr eine Förderung in Aussicht gestellt, so dass dann hoffentlich kräftiger auf Kassel zu gepflanzt werden kann.

Wer bei dem BAUMKREUZ-Einsatz mithelfen möchte, ist herzlich willkommen.

Im Blick auf das Jubiläumsjahr 2009 „20 Jahre friedliche Revolution“ gilt das BAUMKREUZ als ein besonderer Ort der Erinnerungskultur. Der zum BAUMKREUZ gehörende ehemalige Grenzzaun ist eines der längsten original erhaltenen Zaunfragmente in ganz Deutschland.
Das BAUMKREUZ ist jedoch nicht Museum. Hier begegnen sich jedes Jahr am ersten Samstag im November Menschen aus Ost- und Westdeutschland – um zu arbeiten. Wer zwischen den Bäumen am Zaun entlang geht, merkt: Es ist ein lebendiges Denk-Mal.

Rainer Beichler |

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