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Bebauungsplanungen «Tor zur Stadt» öffentlich vorgestellt

Jüngst trafen sich in Eisenach für zwei Tage drei Architektenbüros, Mitglieder der AG Tor zur Stadt und Eisenacher Stadträte. Ziel war es, Vorschläge zum geplanten Bauvorhaben an der Bahnhofstraße zu erbringen. Die Fachleute aus Braunschweig, Erfurt und Weimar kannten die Diskussionen im Vorfeld kaum und gingen somit wertneutral an die Arbeit.
Dabei stellten sie schnell fest: Eisenach hat in diesem Bereich ein Verkehrsproblem. Ihre Überlegungen zielten auf eine attraktive Bahnhofstraße, mit beidseitigem breiten Fußgängerbereichen, viel Grün und Autoverkehr. Zur Entlastung der Straße soll eine weitere unterhalb des Hanges geführt werden, für Lkw z.B. und zur Anbindung an das neue Gebäude.
Die vorgesehen Müllerstraße bezeichneten sie als nicht zweckmäßig und verwarfen die Planungen.
Für das Gebäude empfahlen sie als Nutzung u.a. eine Ladenstraße zur Bahnhofstraße hin und im Zentrum des Gebäudes eine Halle, die mit Glas überdacht ist. Die Höhe des Neubaues soll sich der Umgebung anpassen.
Über die Gestaltung wurde nicht diskutiert und auch nichts vorgeschlagen. Dies sei Aufgabe der Planer des Investors der Heinrich Becker GmbH. und werde in den zuständigen Gremien zu beraten sein.
Mit dieser Verkehrslösung sei eine Verlegung der B 19 eigentlich vom Tisch. Die Straße werde dann in Richtung Osten weitergeführt. Auch könne somit eine Blickbeziehung zur Wartburg, vom Bahnhof, erzielt werden.

Bis gegen 23 Uhr gingen am Montag die Beratungen des Bauausschusses und des Ältestenrates der Stadt. Die Dringlichkeit muss begründet werden, neue Dokumente lagen auf dem Tisch, diese müssen aber auch bei den Beschließenden bekannt sein.
Am Freitag tagt der Stadtrat, ein Thema das «Tor zur Stadt» – eine neue Folge.

Rainer Beichler |

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