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Behelfsbrücke ist freigegeben

Die Behelfsbrücke über die Hörsel in der Naumannstraße ist am Donnerstag 8 Uhr von Oberbürgermeister Matthias Doht freigegeben worden.
Nach dem die Fundamente gegossen wurden, bauten ehrenamtliche Helfer des THW aus Sondershausen mit Unterstützung der Eisenacher Kameraden am Freitag und Samstag die Brücke. Diese wurde am Montag mit einem 500-Tonnen-Kran eingehoben und fertig gestellt. Noch am Montag wurde vom THW die Brücke geweiht.
Im Rahmen der Amtshilfe kam das THW für die Stadt Eisenach zum Einsatz. Durch Fachfirmen wurden die Zuwegungen realisiert, die im Frühjahr noch mit einer Bitumenschicht verfüllt werden.
Für drei Jahre sei die Standzeit zunächst festgelegt. Sie ersetzt damit die am 28. Oktober 1911 gebaute Brücke über die Naumannstraße (Bellevuebrücke), die einst von der Mitteldeutschen Beton- und Eisenbeton-Gesellschaft errichtet wurde. Diese bestand aus 1500 Kubikmeter Schotter, 600 Kubikmeter Werrakies, 250 Zentner Zement und 103 Zentner Eisen (Quelle Stadtarchiv). Die Kosten lagen damals bei 45000 Mark. Sie ist seit September 2007 wegen Baufälligkeit gesperrt und droht einzustürzen.

OB Doht dankte den beauftragten Betrieben, seiner Verwaltung und besonders dem Technischen Hilfswerk für die zügige Realisierung der Baumaßnahmen.
Für die Bewohner des Wartenbergs gibt es nun wieder eine direkte Fußverbindung zur Innenstadt.
Das Band schnitt der OB gemeinsam mit Baudezernentin Gisela Rexrodt und Bettina Rost von der Bäckerei Rost durch.
Viele Schüler nutzten die Freigabe gleich für eine Verkürzung des Schulweges.
Die Brücke ist ausschließlich für Fußgänger, Radfahrer, Kinderwagen und Rollstuhlfahrer nutzbar.

Das THW kontrolliert alle drei Monate den Zustand der Brücke.
Durch die Stadtwerke wurden noch zwei Lampen an der Brücke installiert.

Rainer Beichler |

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