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Blaue Linie jetzt in der Diskussion

Die Stadt Eisenach hat seit vielen Jahren eine historische Blaue Linie. Diese kennzeichnet ein Gebiet, das nicht bebaut werden darf. Sie ist ein Schutz der Wartburg.
Jetzt wurde vom Stadtrat ein Beschluss gefasst, ein Bebauungsplan «Wartburg – Blaue Linie» aufzustellen. In diesem Plangebiet ist auch die historische Blaue Linie enthalten. Somit wird der Umgebungsschutz der Wartburg erweitert, die Blickbeziehungen von und zur Wartburg.
Durch die Verwaltung wird nochmals klargestellt, dass grundsätzlich zwischen der Fläche des Geltungs- bzw. Untersuchungsbereiches des Bebauungsplanes «Wartburg – Blaue Linie» und der eigentlichen Blauen Linie» innerhalb des Planes zu unterscheiden sei.
Historische Linie und Planungslinien sind nicht identisch.

Durch ein Planungsbüro wurden verschiedenste Untersuchungen vorgenommen. Blickbeziehungen wurden betrachtet und Konflikte eingeschätzt. Erarbeitet wurde der Grünordnungsplan. Dieser ist die Voraussetzung für die weiteren Planungen.
Der erste Beschluss zur Aufstellung des Planes stammt aus dem Jahr 1994. Dieser ging bis zur Hohen Sonne.
Jetzt wurde das Planungsgebiet reduziert. Dabei handelt es sich um Gebiete des Naturschutzes oder um Waldgebiete, wo nicht gebaut werden darf.

Im Bereich Hainstein wird es Diskussionspunkte geben. Hier stoßen beide Linien aneinander. Dort wurde die Blaue Linie in manchen Bereichen nicht beachtet. Dies geschah in der DDR-Zeit und auch schon früher.
In der Diskussion sind auch einige Bauten und Anlagen im Geltungsbereich. So das Helltal, hier soll an eine Umgestaltung gedacht werden. Die Gärten, sie liegen am Weg zum Weltkulturerbe, bilden keinen schönen Anblick. Bei Bauten im Bereich gilt nur der Bestandsschutz. Erweiterungen und Neubauten sind dort dann nicht mehr möglich.
Bürgermeister Christian Nielsen versprach mit den Bürgern über dieses Gebiet intensiv zu diskutieren. Die Verwaltung habe bei dieser Planung keinen Zeitdruck.

"Gärten" im Helltal

Rainer Beichler |

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