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 | Bildquelle: © Rüdiger Christ

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Bildquelle: © Rüdiger Christ

Bürgerinitiative „Rhön-Aktiv“ begrüßt Tiefensees Veto zum „Wassercent“

Die Bürgerinitiative „Rhön-Aktiv“ (BI) hat sich in einem Schreiben an Thüringens  Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee (SPD), dessen Veto gegen die Einführung sogenannten „Wassercent“ begrüßt. In dem Schreiben der BI heißt es:

Sehr geehrter Herr Minister,

wir, die Mitstreiter der Bürgerinitiative „Rhön-Aktiv“ begrüßen es sehr, dass Sie sich konsequent gegen die Einführung des sogenannten „Wassercents“ aussprechen.

Die Mitstreiter der Bürgerinitiative „Rhön-Aktiv“ stimmen Ihnen zu, dass sich weitere zusätzliche Belastungen der Bürger, der Landwirtschaft und des produzierenden Gewerbes, besonders nachteilig für den ländlichen Raum auswirken werden.

Die Bürgerinitiative „Rhön-Aktiv“ hat dies mit einem Schreiben vom 25.09.2015, an die Thüringer Ministerin für Umwelt, Energie und Naturschutz, Frau Anja Siegesmund zum Ausdruck gebracht.

Die BI hat bisher noch keine Antwort von Ministerin Siegesmund (Bündnis 90/Die Grünen)  erhalten, was die BI als schlechten politischen Stil im Umgang mit Anliegen der Bürger wertet.

Am Rande einer Veranstaltung im Oktober 2015 auf Point Alpha, haben Vertreter der BI  Tiefensee auf die Förderung des ländlichen Raums hingewiesen und ihm dazu diverse Unterlagen zu diesem Thema überreicht.

Andrea T. | | Quelle:

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  • Christian

    Es wäre schön gewesen dem Bericht entnehmen zu können was des sog. „Wassercent“ denn überhaupt ist.

    • Landkreisbewohner

      Der Wassercent ist eine Abgabe auf entnommenes Grund- und Oberflächenwasser, die Landwirte, Industrie und öffentliche Wasserversorger zu entrichten hätten. Das gibt es in mehreren Bundesländern und war ab Januar 2016 auch in Thüringen geplant, die Idee konnte sich aber scheinbar im Gesetzgebungsverfahren nicht durchsetzen.

    • Rüdiger Christ

      Als
      Wasserentnahmeentgelt bzw. Wasserentnahmeabgabe, umgangssprachlich auch „Wassercent“
      bezeichnet man das für die Entnahme
      von Grundwasser
      und Oberflächenwasser erhobene Entgelt.

      Was so
      harmlos als „Wassercent“ bezeichnet wird, ist in Wirklichkeit eine erhebliche
      Mehrbelastung der
      privaten Haushalte, welche sich für einen vierköpfigen Privathaushalt im
      zweistelligen Bereich von mindestens 10 bis 15 Euro jährlich auswirkt.

      Auch
      beim den sogenannten „Wassercent“ ist sicherlich wie bei allen
      Steuern und Abgaben von einer kontinuierlichen Steigerung auszugehen.

      Ab 2017, so
      plant es Umweltministerin Anja Siegesmund (Grüne), soll die neue Abgabe gelten.

      Schon 2012
      wurde von der damaligen CDU geführten Landesregierung die Einführung des
      sog. „Wassercents“ geplant.

      Dies traf
      damals auf erheblichen Widerstand der Opposition von Grünen und DIE LINKE!.

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