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Bundesprogramm „Demokratie leben!“ im Wartburgkreis

Noch bis zum 20. Juli können Projektanträge gestellt werden

Die Frist zur Einreichung von Anträgen im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben! – Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ im Wartburgkreis geht in die 2. Runde: Alle engagierten Vereine, Initiativen und Bildungsträger sind dazu aufgerufen, Anträge für ihre kreativen und innovativen Ideen bis zum 20. Juli einzureichen und somit aktiv mitzuwirken.

Pro Maßnahme können max. 5.000 € als Zuschuss gewährt werden, eine Ko-Finanzierung durch die Projektträger ist wünschenswert. Die geförderten Projekte müssen bis zum 31.12.2017 abgeschlossen sein. Der Antrag auf Zuwendung muss im Landratsamt Wartburgkreis, Büro des Landrates, in elektronischer Form an pressestelle@wartburgkreis.de als auch in Papierform eingegangen sein. Die Antragsunterlagen sowie weitere Informationen sind auf der Internetseite des Wartburgkreises unter http://www.wartburgkreis.de/neuigkeiten/bundesprogramm-demokratie-leben/ zu finden.

Das Bundesprogramm zielt darauf ab, demokratisches Verhalten, ziviles Engagement und den Einsatz für Vielfalt und Toleranz in unserer Gesellschaft zu fördern. Die Anträge müssen der Zielsetzung der Richtlinie zur Förderung von Projekten im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ entsprechen. Diese Richtlinie ist ebenfalls auf der Homepage des Wartburgkreises zu finden. Über die Förderfähigkeit der Anträge berät der zuständige Begleitausschuss der lokalen Partnerschaft für Demokratie. Die Projektträger haben die Möglichkeit, das eingereichte Konzept in einer Sitzung des Ausschusses vorzustellen.

Für Rückfragen steht Nicolas Hecker (E-Mail: KuF-Demokratieleben-Wartburgkreis@gmx.de) als externe Koordinierungs- und Fachstelle zur Verfügung.

Andrea T. | | Quelle:

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  • Felix Berg

    Ein bisschen Irreführend ist dieser Aufruf schon. Demokratie heißt Mitbestimmung oder das Achten des Willens der Mehrheit. Von all dem ist aber der Bürger ausgeschlossen. Der Bürger darf einzig an einem Tag X seine Stimme abgeben und damit jede weitere Einflussmöglichkeit. Bürger dürfen so zwar Sitzungen Beiwohnen, aber sagen dürfen sie dort nichts. Deshalb ist D auch eine Bundesrepublik mit einem demokratischen Parlamentarismus, aber eben keine Demokratie. Bleibt noch die Masse beim Volksbegehren, wieder nichts damit eine Stimme anzuhören. Das Bundesprogramm ist von daher nur Unfug und Augenwischerei welche dem Bürger Demokratie vorgaukeln soll, er soll wenigstens daran glauben in einer Demokratie zu leben. Wer was mitgestalten will meldet sich daher in einem Gartenverein usw. an.

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