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Bundesprogramm „Demokratie leben!“ im Wartburgkreis

Noch bis zum 30. April können Projektanträge gestellt werden

Auch in diesem Jahr ist der Wartburgkreis Partner des Bundesprogramms „Demokratie leben! – Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“.

Alle engagierten Vereine, Initiativen und Bildungsträger sind dazu aufgerufen, Anträge für ihre kreativen und innovativen Ideen einzureichen und somit aktiv mitzuwirken.

Das Bundesprogramm zielt darauf ab, demokratisches Verhalten, ziviles Engagement und den Einsatz für Vielfalt und Toleranz in unserer Gesellschaft zu fördern. Mit den Geldern können Projekte zur Stärkung von Demokratie und Toleranz gefördert werden. Der Wartburgkreis verfolgt im Projektjahr 2016 weiterhin die im vergangenen Jahr gesetzten Ziele:

  • Projekte und Maßnahmen zur stärkeren Ausprägung einer Willkommenskultur
  • Projekte und Maßnahmen zur Stärkung der Erinnerungskultur
  • Projekte und Maßnahmen zur stärkeren Bürgerbeteiligung.

Pro Maßnahme können max. 5.000 € Zuschuss gegeben werden, eine Ko-Finanzierung durch die Projektträger ist wünschenswert.

Die Antragsunterlagen sowie weitere Informationen sind auf der Internetseite des Wartburgkreises unter http://www.wartburgkreis.de/neuigkeiten/bundesprogramm-demokratie-leben/ zu finden.

Über die Förderfähigkeit der Anträge berät der zuständige Begleitausschuss der lokalen Partnerschaft für Demokratie. Die Projektträger haben die Möglichkeit, das eingereichte Konzept in einer Sitzung des Ausschusses vorzustellen.

Für Rückfragen zum Bundesprogramm „Demokratie leben!“ stehen Jurate Turbiasz (Telefon 036929-746693, E-Mail: jurate.turbiasz@hotmail.com) als beauftragte Koordinierungs- und Fachstelle sowie Isabel Benner im Landratsamt Wartburgkreis (Telefon 03695-615106, E-Mail: pressestelle@wartburgkreis.de) zur Verfügung.

Andrea T. | | Quelle:

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  • Christian

    Sollte man „Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ nicht zuerst als gesellschaftliche Aufgabe sehen? Was soll das (steuerfinanzierte) Programm erreichen? Etablierte Parteien festigen indem man Parteien wie der AFD ein schlechtes Image verpasst?
    Warum wird „stärkeren Ausprägung einer Willkommenskultur“ mit „Stärkung der Erinnerungskultur“ und „stärkeren Bürgerbeteiligung“ vermischt? Braucht man Parteien wie die AFD um diese Vermischung aufzuheben?

    • vigilando ascendimus

      Es gibt schon das ein oder andere gute Projekt in der Sozial-, Bildungs-, und Jugendarbeit, zumindestens in Eisenach und Wutha-Fanroda, (die das Programm schon länger als der Wartburgkreis in Anspruch nehmen) welches mit diesem Bundesprogramm finanziert wurde und wird. Leider wird es durch die immer geringer werdenden kommunalen Mittel, die oberhalb des kommunalenen Ebene in den Staatshaushalten verfrühstückt werden, immer schwieriger solche Sozial-, Bildungs- und Jugendprojekte auf „normalen“ Weg zu finanzieren. Folglich müssen die Projekte den Zielvorgaben des Bundesprogrammes „passend“ gemacht werden.

      Auch wenn es eine bestimmte Partei gibt, die versucht das Programm für ihre Propagandazwecke zu missbrachen, ist ein Großteil der Projekte durchaus praktisch sinnvoll!

      Ihre Kritik an der phrasenhaften Formulierung der Ziele des Bundesprogramm des Familienministeriums, das es mit anderen Namen seit 2007 gibt, ist m. A. aber berechtigt.

      • Christian

        Dass der Großteil der Projekte absolut zu befürworten ist, wollte ich auch nicht in Frage stellen. Ich muss nur leider immer wieder feststellen, dass die Gründe für derartige positive Programme oftmals gar nicht so sozial und selbstlos sind.
        Überspitzt: Sind heutzutage soziale Errungenschaften wirklich nur darin begründet, dass es einen Konkurrenzdruck zwischen den Parteien gibt?

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