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Bundestagsabgeordneter Eckhard Ohl im SPD-Ortsverein Eisenach-West

Ein Fazit seiner bisherigen Arbeit im Deutschen Bundestag zog Eckhard Ohl, SPD-Bundestagsabgeordneter des Wahlkreises Eisenach/Mühlhausen, während der letzten Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereines Eisenach-West. Offen sprach er über Positives und Negatives in Bonn und nun Berlin. «Mir war klar, als Neueinsteiger kann ich nicht jedem Gesetzeswerk meinen Stempel aufdrücken. Mir ging und geht es vorrangig um die Menschen in meinem Wahlkreis», so Eckhard Ohl, der im Tourismusausschuss und im Ausschuss für Europapolitik mitwirkt. «Aber ich habe mich nicht nur diesen Themen angenommen. Motivation für mich sind die Probleme der Bürger dieser Region», unterstrich Eckhard Ohl, wohlwissend, dass noch viel zu tun ist SPD-Stadtratsmitglied Thomas Levknecht unterstrich zu Beginn, dass der Bundestagsabgeordnete Eckhard Ohl stets der Arbeit der Stadtratsfraktion Eisenach mit Rat und Tat zur Seite steht.
Trotz großer gesundheitlicher Probleme im ersten Abschnitt der Legislatur kann Eckhard Ohl viel Konkretes für seinen Wahlkreis aufweisen. Mit der Handwerkskammer, der IHK steht er in regelmäßigen Kontakt. Während vieler Besuche in Firmen informierte er sich hautnah über die Probleme im wirtschaftlichen Bereich. Der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung weilte zu seiner speziellen Problematik vor Ort. Eckhard Ohl knüpfte zu vielen Ländern Kontakte, holte 12 Botschafter vor Ort, um in Sachen Kulturaustausch etwas auf den Weg zu bringen. Im Sinne der Sache zog er mehrfach mit den anderen Abgeordneten aus dem Wahlkreis an einem Strang. Zum Bund der Vertriebenen baute der Sozialdemokrat Eckhard Ohl ein offenes Verhältnis auf. Er organisierte viele Informationsfahrten für interessierte Bürger nach Bonn und Berlin. «Nebenbei« hielt er bei 12 Jugendweihefeiern die Festrede. Als Ausdruck seiner Arbeit empfindet es der SPD-Parlamentarier, wenn er, ehrenamtlicher Bürgermeister in Schlotheim, in Eisenach an der Tankstelle mit Namen begrüßt wird.
Zufrieden ist Eckhard Ohl freilich nicht. Er, den viele als «ehrliche Haut» kennen und schätzen, der unbürokratisch und ohne großes Geschwätz die Ärmel hochkrempelt, weil er weiß, wo die Sorgen und Nöte der Menschen sind, sieht ein Hauptproblem. «Der Problematik Arbeitslosigkeit müssen wir uns stärker widmen, keine unhaltbaren Wahlversprechen machen. Wir müssen neue, vielleicht auch unbequeme Wege gehen, um ein gerechteres Solidarsystem zu schaffen», fand der Mitfünfziger die ungeteilte Zustimmung aller Anwesenden. Die gar nicht so neue Weisheit, «Autos kaufen keine Autos», findet, so Ohl, täglich ihre Bestätigung. Zur nächsten Bundestagswahl will Eckhard Ohl im neu zugeschnittenen Wahlkreis wieder antreten, auf dem Erreichten aufbauen, die Erfahrungen der ersten Legislaturperiode nutzen, zum Wohle der Menschen «seiner» Region. Wen die SPD als Direktkandidaten aufbietet, entscheiden die Sozialdemokraten auf einer Wahlkreiskonferenz am 10. November 2001 in Bad Salzungen.

Rainer Beichler |

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