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CDA-Kreisvorstand im Wartburgkreis neu gewählt

Zum neuen Vorsitzenden des Kreisverbandes Eisenach-Wartburgkreis der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) wurde am 25. Juni 2008 Daniel Steffan aus Sondra gewählt. Sein Stellvertreter ist Sebastian Klopfleisch aus Eisenach, als Beisitzer fungieren Constanze Plambeck aus Schweina, Thomas Ickler aus Wutha- Farnroda und Gustav Bergemann MdL, Landesvorsitzender der CDA-Thüringen.
Eisenach/Wartburgkreis Ein Hauptziel des neuen Kreisvorstandes ist die stärkere Vertretung von Arbeitnehmerinteressen innerhalb der CDU. Auch nach außen will sich der neue Vorstand profilieren. «Nach meiner Überzeugung sind betriebliche Bündnisse das Zukunftsmodell der Arbeitnehmer-Interessenvertretung. Gerade in unserer mittelständisch geprägten Wirtschaft müssen Unternehmer und Beschäftigte vor Ort ihre Geschicke verstärkt selbst regeln können. Hier sehe ich eine Kernaufgabe für die CDA», sagte Daniel Steffan.
Mit Blick auf die aktuelle Debatte zum Mindestlohn sagte Gustav Bergemann: «Wir wollen Chancen auf Teilhabe für alle an Arbeit und Einkommen, an Bildung und gesellschaftlichem Leben. Der Mindestlohn ist ein Eingriff in die Tarifautonomie, welche im Grundgesetz verankert ist. Bei dieser Debatte wird die Frage in den Hintergrund gedrängt, wie viel der Staat vom Bruttoverdienst der Arbeitnehmer über Steuern, Abgaben und Sozialbeiträge einkassiert. Ein gesetzlicher Mindestlohn wäre immer ein Brutto-Mindestlohn. Wenn sich die Abgabenlast für die Arbeitnehmer wie bisher weiter erhöht, verpufft die erhoffte Wirkung des Mindestlohnes.»
Einig waren sich die CDA’ler, wer in Vollzeit arbeitet, muss einen Lohn bekommen, der die Existenz sichert. Dabei sind in erster Linie die Tarifvertragsparteien gefordert, um entsprechende Lösungen zu finden. Die CDA fordert, alle an der Lohnfindung Beteiligten und politisch Verantwortlichen auf, Lohndumping aktiv und nachhaltig zu bekämpfen.

Rainer Beichler | | Quelle:

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