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Dachsanierung der Wartburgschule beginnt nächste Woche

Anfang Juni wird die geplante Sanierung des Daches der Eisenacher Wartburgschule beginnen. Zunächst wird eine Fachfirma aus Herleshausen das für die Arbeiten notwendige Gerüst aufbauen – gebraucht werden rund 2700 Quadratmeter Fassadengerüst. Eine Woche später, ab zirka 8. Juni, werden die Dacharbeiten folgen.

Als erstes wird das alte Dach heruntergenommen. Das bedeutet auf einer Fläche von zirka 850 Quadratmetern den Rückbau der Dachabdichtung, der Klappbahn und der Dampfsperre inklusive der teerhaltigen Abdichtung. Die Materialien werden anschließend fachgerecht entsorgt. Zurückgebaut wird ebenfalls der Gefälleestrich. Die dabei entstehenden 360 Tonnen mineralische Abfälle (Bauschutt) werden fachgerecht entsorgt. Ebenso aufwendig ist der Aufbau des neuen Schuldaches. Dazu gehört die Flachabdichtung mit Kunststoffdichtbahn und Dämmung des Gefälles. Das Flachdach wird anschließend mit Kies belegt.

Die Arbeiten werden etwa zehn Wochen dauern und kosten zirka 260.000 Euro.

Die Sanierung des Schuldaches ist ein Bestandteil des im April vorgelegten Sanierungskonzeptes der Firma Pöyry Deutschland GmbH. Als nächster Schritt wird jetzt eine Feinplanung für die Sanierung der Schulräume erstellt. In allen Daueraufenthaltsräumen des Schulhauses werden die Fußböden bis auf den Rohbeton entfernt. Sie erhalten einen komplett neuen Aufbau, damit die Ursachen für die Naphthalinbelastung weitestgehend beseitigt sind.

An der Zeitplanung hat sich nichts geändert. Die Schule in der Wilhem-Pieck-Straße soll noch in diesem Jahr fertig saniert sein. „Wir wollen, dass ab Januar 2016 wieder in der Wartburgschule unterrichtet werden kann“, sagt Oberbürgermeisterin Katja Wolf.

Lisa H. | | Quelle:

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  • Christian

    Was hat das Dach denn eigentlich mit der Naphthalinbelastung zu tun? Oder gibt es hier weitere Probleme?

    • überdenker

      Es ist einfach zu dicht, so das weder Luft Ein- bzw. Ausströmen kann.

  • Steuerzahler

    Von diesem Typenschulbau gab es sicherlich hunderte in den neuen Bundesländern. Davon wurden sicher schon Dutzende saniert. In Eisenach hat man bei der ersten Sanierung bis 2011 mehr als 2 Mio. EUR „versenkt“ und die Schule mit großen Brimborium wiedereröffnet – bis zum Supergau nach nicht mal drei Jahren. Wann wird dort eigentlich mal jemand zur Verantwortung gezogen für dieses „Maleur“? Oder ist mal wieder keiner Schuld….

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