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Diese Gemeinderatssitzung hatte es in sich

Gemeinderatsmitglied Stefan Engel (DIE LINKE) äußert sich zu den Vorwürfen des Bürgermeister Torsten Gieß (parteilos) aus Wutha-Farnroda

Diese Gemeinderatssitzung am 02. Februar hatte es in sich. Auf der Tagesordnung standen unter anderem die Kindergartengebührenerhöhungen. Im laufe dieser Sitzung wurde der Bürgermeister gegen die Fraktion DIE LINKE ausfällig und arbeitete mit bösartigen Unterstellungen. Und da diese Sitzung öffentlich war, reagiert das Linke Mitglied des Gemeinderates auch öffentlich.

Es mag ja sein, dass Emotionen da sind, aber was da abgelaufen ist, hat nichts mit Gemeinderatsarbeit zu tun. Unserer Fraktion wurde unterstellt, wir würden mit den Bündnis Wutha-Farnroda und speziell einen bestimmten Bürger gegen den Bürgermeister Intrigen schmieden.Diese Behauptungen weisen wir auf das schärfste zurück. Unsere Fraktion hat es nicht nötig den politischen demokratisch gewählten Gegner zu diffamieren. Anfragen unsere Fraktion werden entweder ins lächerliche gezogen oder in einer unangemessenen Tonlage beantwortet. Was der Bürgermeister von speziell uns linken hält, macht er ja kein Geheimnis. Dies ist aber seine private Meinung und sollte nicht jeden Schritt in Gemeinderat beeinflussen.

Da Herr Gieß der Meinung ist,in puncto Gebietsreform so lange nicht zu handeln bis das Innenministerium geantwortet hat, hier die Frage wieso man sich über den Beschluss des Gemeinderates hinweg setzt.DIE LINKE in Wutha-Farnroda lehnt eine Eingemeindung zu Eisenach ab und hat auch mit den anderen Fraktionen sich darüber verständigt. Dies geschah auch mit Ruhla und Seebach.

Unsere Fraktion hat ein gutes Verhältnis zu den anderen Fraktionen und ist immer gesprächsbereit und offen für Kritik. Diese sollte aber nicht unter der Gürtellinie sein, oder beleidigend. Gerade bei öffentlichen Sitzung sollte man doch mal an die Außenwirkung denken. Und ob man nun die Entscheidungen in Erfurt mit trägt ,oder nicht der Ton macht die Musik.

Andrea T. | | Quelle:

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  • Felix Berg

    Mit Demokratie tut man sich schwer in der Bundesrepublik, die einen hatten einst eine Diktatur des Proletariats die von einer Minderheit zu ihren Gunsten ausgenutzt wurde und die anderen hatten und haben wie heute alle gemeinsam den demokratischen Parlamentarismus, welchen man nun auch nicht direkt mit Demokratie gleichsetzten kann, denn jener liegt in der Hand einer Minderheit, jene gibt unaufhörlich vor im Interesse des Bürgers zu handeln, war ist aber das jene einzig ihrem Gewissen folgen müssen. So fällt vielen schon das zuhören schwer, versuche verstehen zu wollen – geht gar nicht. Eines hat sich demnach überall bewährt – wer am meisten und lautesten brüllt, auch bewährt hat es sich anderen ins Wort zu fallen. Gegner haben immer unrecht. Ich denke Herr Gieß wird sich entschuldigen und dann sollten alle gemeinsam für das Wohl der Bürger in der Region eintreten.

    • Das Gewissen

      Wer glaubt, dass Volksvertreter das Volk vertreten, glaubt auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten.

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