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Drachensteigen: Vorsicht Hochspannung!

Ein schönes Herbstwochenende hat sich angekündigt. Für alle Windbegeisterten der richtige Zeitpunkt zum Drachensteigen. Damit der Freizeitspaß zum wahren Vergnügen und nicht zur Unfallfalle wird, sollten einige wichtige Experten-Hinweise des TÜV Thüringen berücksichtigt werden.

Aus dem herbstlichen Spaß für Kinder und Erwachsene kann schnell eine Gefahr für sich selbst und das Umfeld erwachsen. Bereits die Auswahl des Drachens ist entscheidend. Der TÜV Thüringen empfiehlt, beim Kauf auf das GS-Zeichen zu achten. Drachen in Leichtbauweise aus Kunststoff ohne Metall sind wesentlich sicherer als selbstgebaute Drachen aus Holzleisten, Papier, Kleber und Drähten.

Die Drachenschnur darf die üblichen Längen von 60 bis 100 m nicht überschreiten. Die unmittelbare Nähe zu Hochspannungsleitungen sollte unbedingt gemieden werden, da selbst moderne Drachenleinen gerade wenn sie nass sind, elektrischen Strom leiten. Auch bei aufkommenden Gewittern darf man keinen Drachen steigen lassen. Die Gefahr von einem Blitz getroffen zu werden ist einfach zu groß.

Weder landwirtschaftlich genutzte Flächen, noch Natur- oder Tierschutzgebiete dürfen zum Drachensteigen genutzt werden. Zu Flughäfen beträgt der vorgeschriebene Mindestabstand 6 km, zu Segelflugplätzen mehr als 3 km.
Von Hochspannungsleitungen, Fahrleitungen, Bahnlinien oder Straßen sollte ein Mindestabstand von 600 m eingehalten werden. Aus Sicherheit für Menschen und Tiere, ist das Drachenfliegen kurz über deren Köpfen zu vermeiden.

Der TÜV Thüringen wünscht allen Drachenfans einen schönen und sicheren Herbst und immer genügend Wind.

Rainer Beichler | | Quelle:

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