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Earth Hour 2016: Auch in Eisenach bleiben Lichter aus

An der Earth Hour 2016 am 19. März beteiligt sich erneut auch Eisenach. An diesem inzwischen jährlichen Aktionstag der World Wide Fund For Nature (WWF) gehen 2016 auch in Eisenach an mehreren prominenten Orten punkt 20.30 Uhr die Lichter aus.

Wir wollen damit hier in der Wartburgstadt ein Zeichen für mehr Klimaschutz setzen. Mit der Earth Hour kann jeder etwas für den Schutz des Planeten tun“, sagt Oberbürgermeisterin Katja Wolf.

So wird sich an diesem Abend die Weltkulturerbestätte Wartburg für eine Stunde in Dunkelheit hüllen. Im Zentrum Eisenachs wird die Stadtverwaltung bekannte Gebäude und touristische Anziehungspunkte am 19. März von 20.30 bis 21.30 Uhr nicht mehr anstrahlen. Dazu gehören die Georgenkirche (Bachs Taufkirche), das Stadtschloss am Markt, das historische Nikolaitor und die Hauptpost am Markt.

Die WWF Earth Hour ist eine einfache Idee, die schnell zu einem weltweiten Ereignis wurde: Millionen von Menschen schalten 2016 zum zehnten Mal für eine Stunde am gleichen Abend (19. März) ihr Licht aus – überall auf dem Planeten jeweils um 20:30 Uhr Ortszeit. Unzählige Gebäude und Sehenswürdigkeiten in tausenden Städten versinken dann erneut 60 Minuten lang im Dunkeln – als globales Zeichen für den Schutz unseres Planeten. Earth Hour ist eine globale Gemeinschaftsaktion, die weltweit Millionen Menschen motiviert, umweltfreundlicher zu leben und zu handeln.

Im letzten Jahr beteiligten sich über 7000 Städte auf allen Kontinenten an der WWF Earth Hour. In Deutschland machten 227 Städte und Gemeinden für eine Stunde das Licht aus. Die erste Earth Hour fand 2007 in Sydney statt. Inzwischen wurde Earth Hour zur größten weltweiten Umweltschutzaktion, die es je gab.

Der World Wide Fund For Nature (WWF) ist eine der größten internationalen Naturschutzorganisationen der Welt. Sie wurde am 29. April 1961 als World Wildlife Fund in der Schweiz gegründet.

Andrea T. | | Quelle:

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  • vigilando ascendimus

    Lasst doch in Eisenach das ganze Jahr das Licht aus! Da sieht man wenigstens ;-)

  • vigilando ascendimus

    … nachts nicht, wie schmutzig Eisenach ist.

  • Felix Berg

    An sich eine gute Sache. Auf der anderen Seite jagen wir die Bürger täglich hunderte von Kilometern zur Arbeit und wieder zurück, fahren mit Freude Benzinfressende Minipanzer, bauten tausende Km Bahnschienen ab um den Güter.- und Personenverkehr auf die Straße zu holen, verpesten die Luft mit Holzheizanlagen usw. Da ist schon die Frage offen- wer veralbert hier wen. Dennoch, das Zeichen ist gut auch wenn sich danach keiner einsichtig zeigt sich daran zu halten, das ist dann wieder etwas für die anderen. Hier ist Berlin gefragt – insbesondere die Lobbyisten im Kanzleramt mit Freifahrtschein

  • Christian

    Wie viel Strom würden wir wohl sparen, wenn wir für eine Stunde all die Fabriken ausstellen, die den ganzen Plunder herstellen, der nach ultrakurzem Gebrauch auf dem Müll landet? Wir haben uns ein Wirtschaftssystem erarbeitet, in dem es darum geht möglichst viel herzustellen und zu schnell zu konsumieren. Eine möglichst kurze Lebensdauer der Dinge ist von Vorteil für den Markt. Man schädigt damit natürlich die Umwelt in wesentlich höherem Maße und verbraucht viele Ressourcen – aber erzeugt einfach mehr Geld. Solange wir dieses Weg weiter gehen, ist diese „Earth Hour“ reiner Hohn!

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