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Eisenach als Modellstadt beim Klimaschutz: Auftakttreffen

Die Fachhochschule Erfurt (FHE) hat Eisenach neben Rheinberg (Nordrhein-Westfalen) und Darmstadt (Hessen) als Modellkommunen ausgewählt. Hier soll gezeigt werden, wie auf lokaler Ebene praktisch etwas für den Schutz des Klimas getan und gleichzeitig Geld gespart werden kann.
Die FH entwickelt zusammen mit dem „Büro für zukunftsfähige Regionalentwicklung“ in Hattingen in diesen Städten ein nachhaltiges Energiemanagement zur Vermeidung von Kohlendioxid (CO2). Mindestens um 30 Prozent soll sich der CO2-Ausstoß in den Modellstädten bis 2020 verringern. Denn Kohlendioxid, das vor allem bei der Verbrennung von Öl, Gas und Kohle entsteht, gilt als hauptverantwortlich für den weltweiten Anstieg der Temperaturen.
Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) unterstützt das Vorhaben mit 118000 Euro.

Erreicht werden soll das Ziel über eine deutliche Senkung des Energieverbrauchs, eine bessere Ausnutzung der Energie sowie über den Ausbau erneuerbarer Energien. Dabei soll sich ein Netzwerk aus Bürgern, öffentlicher Verwaltung, Betrieben und Vereinigungen bilden, um gemeinsam dieses Ziel zu erreichen.
Das Projekt dauert drei Jahre und ist jetzt gestartet. Prof. Dr. Heidi Sinning vom Fachgebiet „Planung und Kommunikation“ der Fachhochschule (FH) Erfurt und ihr Mitarbeiter Guido Spohr stellten bei der Auftaktveranstaltung das Projekt vor. Demnach soll mit ihrer Unterstützung in den kommenden Monaten in Eisenach ein Netzwerk aufgebaut werden, das ein kommunales Nachhaltigkeitsmanagement aufbaut und so auch regionale Wirtschaftskreisläufe sichern hilft. Dafür ist eine umfassende Analyse des Energieverbrauchs nötig, um dann Ziele für dessen Reduzierung zu definieren.

Wichtige regionale Partner sollen frühzeitig eingebunden werden: Beim ersten Treffen waren neben Baudezernentin Gisela Rexrodt und Mitarbeitern der Stadtverwaltung unter anderem Vertreter der Handwerkskammer, der Wirtschaft sowie der großen Wohnungsgesellschaften SWG und AWG anwesend. Weitere Partner sollen nun angesprochen werden.
Die Projektleiterin Prof. Dr. Heidi Sinning sagte: „Wir haben Vorreiter-Städte mit bundesweiter Ausstrahlung gesucht, die in punkto Klimaschutz schon viel geleistet haben. Dass Eisenach für dieses Projekt ausgewählt wurde, ist also eine Auszeichnung, gleichzeitig aber auch eine Verpflichtung, noch mehr für den Klimaschutz zu tun. Die FH Erfurt wird Sie dabei drei Jahre lang aktiv begleiten.“

Interessierte am Projekt „Klimaschutz in Kommunen“ können sich an die Stadtverwaltung, Ralf Päsler, Tel. 670-526, E-Mail: ralf.paesler@eisenach.de wenden.

Prof  Dr  Heidi Sinning (l ) und Guido Spohr (M ) von der FH Erfurt begleiten das Projekt

Foto: ©Stadtverwaltung

Rainer Beichler | | Quelle:

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