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Eisenach bleibt weiterhin eine „Fairtrade-Stadt“

Die Stadt Eisenach darf weiterhin den Titel »Fairtrade-Stadt” tragen. Das hat der Verein TransFair e.V. (Fairtrade Deutschland) offiziell mitgeteilt. Seit 2012 ist die Wartburgstadt eine von mehreren hundert Städten in Deutschland, in der der faire Handel praktiziert wird. Der Titel ist jeweils vier Jahre gültig. Um den Titel weiterhin zu führen, muss anhand festgelegter Kriterien nachgewiesen werden, dass Produkte aus der »Dritten Welt” gehandelt und gefördert werden. Das ist Eisenach erfolgreich gelungen. »Ich bin froh, dass sich bei uns so viele Menschen und Institutionen an dieser Idee beteiligen”, sagt Oberbürgermeisterin Katja Wolf. »Jeder kann mit seinem Persönlichen Handeln ein Stück mehr Gerechtigkeit und Solidarität in die Welt und auch nach Eisenach bringen.”

In der Wartburgstadt bieten viele Händler und Institutionen fair gehandelte Produkte an.
Mit dabei sind verschiedene Supermärkte, Blumenläden, Hotels, Cafés, der Markt der Völker oder das Lutherhaus. In regelmäßigen Abständen finden Verkostungen fair gehandelter Produkte statt. Hinzu kommen Infostände mit Ausschank von fair gehandeltem Kaffee oder zum Beispiel ein Kurs zum Thema »Fairer Handel” an der Eisenacher Volkshochschule. Neu im Angebot ist demnächst die Stadtschokolade – eine fair gehandelte süße Leckerei. Noch bis 19. Oktober läuft ein Malwettbewerb für alle Fünftklässler in der Wartburgstadt. Das Siegerbild wird später das Titelmotiv auf der Verpackung der Stadtschokolade sein. In Planung ist eine Fair Trade-Landkarte für Eisenach sowie eine verstärkte Zusammenarbeit mit Bildungsträgern

Verein TransFair e.V. (Fairtrade Deutschland):
Der Verein »TransFair” startete 1992 seine Arbeit. Ziel war es, benachteiligte Produzentenfamilien in Afrika, Asien und Lateinamerika zu fördern und durch den Fairen Handel ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen zu verbessern. »Fairtrade-Städte” gibt es seit dem Jahr 2000. Mittlerweile sind mehr als 1100 Städte in 24 Ländern weltweit mit diesem Titel ausgezeichnet worden. Seit Januar 2009 beteiligt sich auch Deutschland an dieser Aktion. Ausführliche Informationen im Internet unter www.fairtrade-deutschland.de.

Frank Bode | | Quelle:

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