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Eisenach fördert aktiv den Radverkehr in der Stadt

Die Stadtverwaltung Eisenach ist beim Thema Radverkehrsförderung im vergangenen Jahr deutlich aktiver geworden. Ein Bericht dazu wurde vor kurzem dem Eisenacher Stadtrat vorgelegt. Darin wird beschrieben was sich allein seit dem Beitritt in die Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen in Thüringen (AGFK-Thüringen) in Eisenach getan hat.

Neu ist die aktive Mitarbeit der Stadtverwaltung in der Arbeitsgemeinschaft. So wurde beispielsweise gemeinsam eine Kampagne zu mehr Rücksicht im Straßenverkehr mit den Akteuren aus Jena, Weimar, Erfurt und Mühlhausen erarbeitet. Die Stadtverwaltung hat aber auch selbst einen Vorschlag für die AGFK-Thüringen zur Überprüfung der Benutzungspflicht von Radwegen in Thüringen erarbeitet. Besonderes Augenmerk soll dabei auf die geänderten StVO-Verkehrsregelungen und aktuelle Erkenntnisse aus Verkehrsuntersuchungen und Unfallanalysen liegen.

Neben den Aktivitäten in der Arbeitsgemeinschaft sind auch Anstrengungen des letzten Jahres in Eisenach zu verbuchen. Eine Übersicht der wichtigsten findet man auf der Internetseite der Stadt (http://ratsinfo.eisenach.de/sessionnet/bi/vo0050.php?__kvonr=5258&voselect=2253 ).

Dazu gehört beispielsweise das Festlegen einer neuen Streckenführung für den Lerchenbergradweg; ein Abschnitt dieses Themen-Radweges ist inzwischen nutzbar. Zudem wurden Schließfächer für Radtouristen am Markt aufgestellt, der im November 2016 neue Abschnitt des Nessetal-Radweges nach Stockhausen eröffnet und mehrere neue Abstellgelegenheiten für Räder in der Innenstadt geschaffen. Auch bewarb sich die Stadt erfolgreich als Modellkommune bei einem Projekt der Technischen Universität (TU) Dresden zum Nationalen Radverkehrsplan.

Die Stadt Eisenach plant zudem 2017 erstmals beim Stadtradeln des Klimabündnisses teilzunehmen (Infos unter: www.stadtradeln.de ). Alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen vom 4. bis 24. September mitzumachen und Kilometer fürs Klima zu sammeln.

Auch wenn der Allgemeine Fahrradclub Deutschlands (ADFC) im Mai meldete, bei seinem Fahrradklimatest 2016 habe Eisenach schlechter als vor zwei Jahren abgeschnitten. Die Stadt unternimmt tatsächlich einiges, um beim nächsten Klimatest besser abzuschneiden.

Über städtische Aktivitäten und Entscheidungen wird der ADFC regelmäßig informiert und arbeitet in der AG Radverkehr mit. Zudem stehen die Mitarbeiter der Verwaltung für konstruktive Anregungen und Hinweise nicht nur vom Fahrradclub ständig zur Verfügung. Bei einigen Themen, z.B. Benutzungspflicht, Regelkunde aller Verkehrsteilnehmer und Sicherheit beim Radverkehr arbeitet die Stadt Eisenach sogar landesweit und bundesweit an besseren Lösungen/Ansätzen federführend in verschiedenen Arbeitsgruppen und Forschungsvorhaben mit.

Spürbare Ergebnisse und Verbesserungen brauchen jedoch Zeit und besonders auch das Verständnis und Geduld aller Verkehrsteilnehmer. Wichtigstes Ziel dabei ist es zum Wohle aller Verkehrsteilnehmer und Bürger die Verkehrsverhältnisse zu verbessern – selbstverständlich immer entsprechend der finanziellen Kapazitäten und in einem angemessenen Verhältnis.

Andrea T. | | Quelle:

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  • Felix Berg

    Radfahrer die keine Verkehrsregeln kennen, E- Bikes die voll aufdrehen gepaart mit Radwegen die für keinen Sicherheit bringen sind für alle eine enorme Gefahr. In Eisenach verlaufen zu allen Hauptdurchgangsstraßen Parallelstraßen, warum werden diese nicht für Radfahrer zugewiesen. Ich denke auch das ein Radfahrer vor einem Fahrzeug viel sicherer aufgehoben ist als daneben, das daneben zwingt jeden Kraftfahrzeugführer permanent mit dem Kopf rüber und hinüber zuschauen. Gerade an Ampelkreuzungen wenn Radfahrer gerade aus wollen und ein Kraftfahrzeug rechts abbiegen will ist das Risiko für alle einfach zu hoch, gerade wenn E- Bikes herangebraust kommen. Sicherheit scheint für die planer nicht wirklich eine Rolle zu spielen.

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