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Eisenacher Feuerwehren 22 Mal alarmiert

Die Eisenacher Berufsfeuerwehr und zwei Freiwillige Feuerwehren wurden in der Zeit von Mittwoch, 20. Mai, 9.18 Uhr bis Donnerstag, 21. Mai, 14 Uhr, insgesamt 22 Mal alarmiert. Davon waren 13 Einsätze zur Beseitigung von Schäden durch Regenwasser und dreimal Feueralarm.

Mit drei Fahrzeugen eilte die Eisenacher Berufsfeuerwehr am Donnerstag, 21. Mai, kurz vor 8 Uhr zu einem Wohnungsbrand in der Ostendstraße. Die sechs Feuerwehrmänner löschten den Brand in einem Zimmer im Erdgeschoss mit einem C-Rohr und meldeten 8.39 Uhr „Feuer aus“. Die Bewohner – eine Familie mit acht Kindern – hatten vor Eintreffen der Wehr die Wohnung bereits verlassen, so dass keiner verletzt wurde. Während des Einsatzes, der bis 9.15 Uhr dauerte, hatten acht Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Eisenach-Mitte in der Feuerwache die Stadtbereitschaft abgesichert.
Ein zweiter Feueralarm erreichte die Berufswehr am Donnerstag um 14 Uhr. Grund war Rauchentwicklung in der Küche eines Seniorenzentrums am Schleierborn. Es gab kein Feuer und als die Wehrleute eintrafen, war auch die Küche schon gelüftet.
Ein Feueralarm am Mittwochabend, 20. Mai, 18.20 Uhr im St. Georg Klinikum erwies sich als technische Störung der Brandmeldeanlage.

Starker Regen war am Mittwochabend (20. Mai) der Grund für elf Alarmierungen zu Hilfseinsätze der Eisenacher Feuerwehren zwischen 20.23 Uhr und 21.55 Uhr.

Im Ortsteil Stockhausen stand an diesem Abend gegen 20.45 Uhr die Nessetalstraße (B 84) etwa 30 Zentimeter unter Wasser. Die Freiwillige Feuerwehr Stockhausen-Hötzelsroda wurde alarmiert. Die Wehrmänner mussten ein verstopftes Rohr säubern, damit das Wasser ablaufen konnte. Die Eisenacher Berufsfeuerwehr brachte vorsorglich 30 Sandsäcke zum Einsatzort, die allerdings nicht mehr benötigt wurden. Die Freiwillige Wehr war hier bis 23.16 Uhr im Einsatz. Zwischendurch wurden einige Kameraden der Freiwilligen Wehr zur Straße zwischen Kreise Hötzelsroda und Ortseinfahrt Großenlupnitz (K2) gerufen. Die Straße musste im Auftrag der Polizei vorübergehend wegen Überflutung gesperrt werden.

Die Berufsfeuerwehr (BF) und die Freiwillige Feuerwehr Eisenach-Mitte (FF EA-Mitte) waren währenddessen wegen zuviel Regenwasser fast pausenlos unterwegs: In der Wartburgallee nahe der Wandelhalle musste ein Kanaldeckel wieder eingesetzt werden (20.25 Uhr, BF). In der Sophienstraße/Ecke Jakobstraße war ein Straßeneinlauf überschwemmt und wurde gereinigt (20.38 Uhr, FF EA-Mitte). Der Bierkeller eines Restaurants nahe dem Nikolaitor musste ausgepumpt werden (20.43 Uhr, FF EA-Mitte). In der Tiefenbacher Allee konnte das Wasser erst wieder ablaufen, nachdem der Gully-Deckel geöffnet worden war (20.44 Uhr, FF EA-Mitte) – ebenso beim Restaurant am Prinzenteich (20.47 Uhr, BF) und zweimal in der Bahnhofstraße (21.01 und 21.18 Uhr, BF).
Im Markscheffelshof war das Wasser in einen Keller gelaufen, konnte jedoch nicht mit der Tauchpumpe abgepumpt werden, da das Wasser nur einen Zentimeter hoch stand (21.11 Uhr, FF EA-Mitte). Auch das Wasser in einem Keller in der Bahnhofstraße (3 cm hoch) konnte nicht abgepumpt werden, da es zu verschmutzt war (21.33 Uhr, BF). In der Barfüßerstraße war dann kurz vor 22 Uhr erneut ein Kanaldeckel wieder einzusetzen (BF).
Die Folgen des starken Regens machten am Donnerstag morgen, 8.09 Uhr nochmals einen Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr Eisenach-Mitte erforderlich. Auf der Kreuzung Bahnhofstraße vor dem Nikolaitor mussten die Kameraden angeschwemmten Sand und Schlamm von der Fahrbahn beseitigen.

Neben den Lösch- und Hilfseinsätzen wurde die Berufsfeuerwehr am Mittwoch weitere sieben Mal alarmiert – um in der Rudolf-Breitscheid-Straße einen Ast weg zu räumen (9.18 Uhr), ein totes Tier zu entsorgen (11.44 Uhr) sowie eine herrenlose Katze und einen Hund ins Tierheim zu bringen (21.38 Uhr und 22.48 Uhr), sowie auf dem Parkplatz beim St. Georg Klinikum ausgelaufenes Benzin zu beseitigen (12.28 Uhr).
Außerdem wurde die Wehr 22.30 Uhr an den Theaterplatz gerufen, da in einer Wohnung im 2. Obergeschoss Wasser durch die Decke tropfte. Als feststand, dass ein verstopftes Rohr die Ursache ist, wurde dann an eine Fachfirma verwiesen.

Rainer Beichler | | Quelle:

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