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Eisenacher Stadtrat beschließt Änderung der Friedhofsgebühren

Mit großer Mehrheit hat der Eisenacher Stadtrat in seiner Sitzung am 26. September die von der Stadtverwaltung vorgelegten Änderungen der Friedhofsgebühren beschlossen. Die Gebühren für Kinderreihengrabstätten werden nicht geändert.

Die Friedhofsgebührensatzung
Die Stadt Eisenach hat eine Satzung „über die Erhebung von Gebühren für die Benutzung der Friedhöfe der Stadt“ – kurz Friedhofsgebührensatzung. Darin ist verbindlich festgelegt, welche Gebühren für bestimmte Leistungen des Friedhofs und die verschiedenen Grabstätten in Eisenach zu zahlen sind. Möglich sind Erdbestattungen in Reihen- oder Wahlgräbern sowie Urnenbeisetzungen in Reihen-, Wahl- und Baumgrabstätten oder in Urnengemeinschaftsanlagen– die Gebühren sind dafür jeweils unterschiedlich. Die Höhe der zu zahlenden Gebühr ist unter anderem auch davon abhängig, welche Ruhezeit für das jeweilige Grab vorgeschrieben ist.

Was ist geändert worden – ausgewählte Beispiele:
Spürbare Anstiege gibt es bei den Grabnutzungsgebühren. Derzeit sind für ein Erdreihengrab (Nutzung 30 Jahre) 600 Euro zu zahlen, künftig werden es 866 Euro sein. Ein Urnenreihengrab (Nutzung 20 Jahre) kostet jetzt 381 Euro (vorher 312 Euro). Für ein einstelliges Erdwahlgrab (für eine Erdbestattung und zusätzlich zwei Urnenbeisetzungen; Nutzung 30 Jahre) liegen die Gebühren nun bei 1.486 Euro (vorher 1.038 Euro). Gesenkt worden ist die Gebühr für Erdbestattungen. Für Erwachsene kostet die Bestattung künftig 832 Euro, bislang waren es 845 Euro . Die Kosten für eine Urnenbeisetzung sind nahezu unverändert geblieben: 143 Euro (142 vor der Satzungsänderung).

Die Berechnung der Gebühren erfolgt auch auf Grundlage der angenommen Anzahl der Bestattungen in der Zukunft. Die Stadt geht davon aus, dass bis Ende 2018 jährlich etwa 584 Bestattungen erfolgen. Die Gebühren sind angepasst worden, um den Abgabevorschriften zu entsprechen und um kostendeckend zu wirtschaften. 2019 wird eine erneute Berechnung der Gebühren erforderlich, weil eine neue Grabstättenart eingeführt wird.

Daten und Fakten:
Die Friedhofsgebührensatzung bezieht sich auf alle im Gebiet der Stadt Eisenach gelegenen städtischen Friedhöfe. Dazu gehören der Hauptfriedhof und neun Ortsteilfriedhöfe. Die Friedhöfe werden von der Friedhofsverwaltung mit Sitz auf dem Eisenacher Hauptfriedhof verwaltet. Sämtliche Regelungen rund um die Friedhöfe (Bestattungsvorschriften, Ruhezeiten, Umbettungen, Grabstättenarten usw.) sind in einer eigenen Satzung aufgeführt – das ist die Friedhofssatzung. Diese Satzung kann auf der städtischen Internetseite eingesehen werden: eisenach.de – „Rathaus“ – „Stadtrecht und Satzungen“.

Im Zeitraum 2013 bis 2016 hatte die Stadt im Durchschnitt jährlich zirka 350.000 Euro an Gebühren eingenommen. Diese Einnahme soll – mithilfe der geänderten Gebühren und aufgrund von mehr angenommenen Bestattungen als in den Vorjahren – auf rund 385.000 Euro steigen.

Andrea T. | | Quelle:

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  • Felix Berg

    Teuerungen im Bereich des Ablebens zerstören eine historisch gewachsene Kultur. Da gibt es kein wenn und kein aber. Aus dem Tot Kapital zu schlagen ist eine Abartigkeit dieser Gesellschaft, dieser Bereich gehört nicht in Private Hände. Finanziell kommen schon lange zu viele an ihre Grenzen der Möglichkeiten, so wird auf Anonymes entsorgen zurückgegriffen. So wird noch nicht einmal daran erinnert das ein Mensch gelebt hat. Vollkommen ohne jegliche Scham längst Alltag. Wenn dies Christliches Leben und Miteinander darstellen soll dann trägt der Teufel Engelsflügel. So sind es einzig wieder die neuen Linken die dagegen aufbegehren und zur Humanität mahnen. So erklärt sich auch wieder auf das neue warum selbst das Christliche Oberhaupt mehr auf Links steht als auf sein Heer von Pseudochristen. Titat vom Papst:

    Papst kritisiert halbherzige Christen

    Papst Franziskus hat halbherzige Christen kritisiert.

    Wer Gott stets auf die Zukunft vertröste und sage „Morgen bin ich
    besser, dann werde ich beten und Gutes tun“ oder „Entschuldigung,
    ich kann nicht“, der schließe die Türe für das Gute, sagte er am
    Donnerstag beim Angelus-Gebet auf dem Petersplatz. Christen seien
    bisweilen geradezu Experten im halbherzigen Ja-Sagen.

    Das „berühmte ‚Ja, aber’„ sei eine Ausflucht, um ein Nein
    gegenüber Gott zu vermeiden. Gott verlange jedoch volle
    Zustimmung.

  • Stefan Blankenburg

    Wer aus dem Tode noch Profit schlägt hat kein Schamgefühl. Einzig das Streben nach Profit treibt diese Leute an. Wie ich als Mensch noch würdevoll beerdigt werden kann stellt sich die Frage. Hier schreibt man so schön, die Stadtverwaltung hat den Antrag vorgelegt. Eine schöne Umschreibung. Wer ist den eigentlich der Kopf der Verwaltung. Welches Parteibuch regiert den Eisenach seit einigen Jahren. Wer hat uns mit Massen an Steuererhöhungen in Grundsteuer, Gewerbesteuer, Gebührenerhebung in den Kindergärten mehrfach erfreut? Die nächste Steuererhöhung wird gleich mit angekündigt. Politiker aller Parteien REDEN von WÜRDE. Wenn es darauf ankommt, können wir es uns nicht leisten.

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