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Entscheidung zum Eisenacher Citymanagement voraussichtlich im Jahr 2018

In der zweiten Jahreshälfte 2018 könnte die Stadt Eisenach eine Entscheidung zum Aufbau eines Citymanagements treffen. Bis dahin müssen offene Fragen geklärt  und inhaltliche Vorarbeiten geleistet werden. Welche das sind und welche Voraussetzungen in der Stadt Eisenach gegeben sein müssen, darüber informierte Andreas Diedrich (Abteilungsleiter Stadtplanung) im heutigen Ausschuss für Wirtschaft, Kultur und Tourismus.

Das Thema Citymanagement ist verknüpft mit Eisenachs Teilnahme an der Netzwerkinitiative der Industrie- und Handelskammer (IHK) „Innenstädte erfolgreich machen“. An dem Projekt nehmen ausgewählte Thüringer Mittelstädte teil. Es zielt darauf ab, die Innenstädte als Dienstleistungs- und Einzelhandelsstandorte zu stärken. Einbezogen ist ein externer Coach – für Eisenach ist das Dr. Hardo Kendschek von der Firma Empirica Forschung und Beratung in Leipzig. Das Coaching wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert. Derzeit wartet die IHK auf einen positiven Fördermittelbescheid, damit das Coaching fortgesetzt werden kann.

Erst wenn die Finanzierung des Coachings geklärt ist, können wir in den Masterplan für die InnenstadtEisenach einsteigen, erklärte Andreas Diedrich.

Im Masterplan soll festgeschrieben sein, was die Stadt mit einem Citymanagement erreichen will, welchen konkreten Aufgabenbereich ein Citymanager haben sollte, welche Verzahnung mit den vorhandenen Strukturen von Gewerbeverein, Tourismus, Stadtentwicklung, Kultur, Wirtschaftsförderung usw. zielführend ist und wo und wie ein Citymanagement organisatorisch angesiedelt und wie es finanziert werden kann.

Die Entscheidung ob ein Citymanagement in Eisenach eingerichtet wird, trifft der Stadtrat.

Rückblick:
Seit Herbst 2016  fand ein gemeinsamer Erfahrungsaustausch unter den an dem Projekt beteiligten Städten statt, beginnend am 1. September 2016 in Eisenach. An den weiteren Terminen nahmen regelmäßig sowohl Vertreter der Stadtverwaltung Eisenachs als auch des Eisenacher Gewerbevereins teil. Wesentliche Erkenntnis im gemeinsamen Erfahrungsaustausch waren zwei Aspekte: Erstens verfügt die Stadt Eisenach zwar über sehr gute Voraussetzungen für eine lebendige und funktionierende Innenstadt, zweitens mangelt es im Gegensatz zu den anderen beteiligten Städten jedoch an einem so genannten Kümmerer. Gemeint ist hiermit eine Person oder Personengruppe, die zum einen beauftragt ist, in Absprache mit der Stadtverwaltung eigene Projekte zur Innenstadtstärkung zu entwickeln und kontinuierlich zu begleiten, und die zum anderen über die hierfür notwendigen zeitlichen und finanziellen Ressourcen verfügt. Am 4. April 2017 beschloss der Stadtrat der Stadt Eisenach die Oberbürgermeisterin zu beauftragen, die Notwendigkeit und die Möglichkeit der Einführung einer Stelle eines Stadtkoordinators (Citymanagers) ab 2018 zu prüfen und das Ergebnis dem Stadtrat vorzulegen.

Vertreter von Stadt und Gewerbeverein waren Ende August in der Innenstadt unterwegs und haben leer stehende Ladengeschäfte erfasst. Als nächstes sollen die Eigentümer der leer stehenden Geschäfte Schritt für Schritt kontaktiert werden, um über die Gründe des Leerstands zu sprechen.

Andrea T. | | Quelle:

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