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Erhöhte Schneebruchgefahr in Thüringens Wäldern

Der starke Schneefall in den vergangenen Tagen bereitet den Waldbesitzern und Forstbediensteten zunehmend Sorgen. Die Äste vieler Bäume neigen sich unter der großen Schneelast bereits bedenklich. Durch den angekündigten weiteren Schneefall steigt die Gefahr des Abbrechens von Ästen oder sogar ganzer Baumkronen. Aus diesem Grund ist beim Betreten des Waldes, insbesondere auch beim Skifahren, große Vorsicht geboten!

Aktuell sind durch Schneebruch Bestände von Nadelwäldern (insbesondere Kiefernwälder) in Höhenlagen zwischen 300 und 600 Metern gefährdet. Im Zusammenhang mit starkem Wind oder Sturm kommt es nicht selten zum Bruch der Baumkronen. Deshalb wurden bereits im Bereich der drei Forstämter Stadtroda, Neustadt/Orla und Weida Waldwege bzw. Waldgebiete gesperrt. Auch einige öffentliche Straßen, vor allem in Ostthüringen, wurden gesperrt.

Für Waldbesucher kann eine Gefahr von herabstürzenden Ästen und Kronenteilen ausgehen. In Hinsicht auf den wieder einsetzenden Schneefall und mögliche mildere Witterung mit Nassschnee oder Eisregen wird sich diese Gefahr noch erhöhen.

„Eine generelle Sperrung von Waldflächen halte ich aber nicht für geeignet, um Waldbesucher und Wintersportler zu schützen“, äußerte Thüringens Forstminister Jürgen Reinholz. „Hier appelliere ich an die Vernunft jedes Einzelnen, die Situation im Wald bei starkem Wind oder Schneefall einzuschätzen“, so der Minister.

Rainer Beichler | | Quelle: ,

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