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Feierlichkeiten in Mogilev

Am vergangenen Wochenende weilten Vertreter des Wirtschaftsverbundes-Osteuropa e.V. den offiziellen Feierlichkeiten der Stadtverwaltung und des Gouvernat Mogilev bei.
Der 03. Juli ist der Nationalfeiertag, der Tag der Unabhängigkeit der Republik Belarus.

In diesem Jahr wurde der 65. Jahrestag über den Sieg des Hitlerfaschismus im Rahmen eines großen Festaktes begangen. Geschichtlich sei zu erwähnen, dass die Stadt Mogilev am 29.06.19944, die Stadt Minsk am 03.07.1944 restlos vom Hitlerfaschismus befreit wurde.

Daher wurde der 03. Juli gesetzlich als Nationalfeiertag festgelegt.

Am Morgen des Nationalfeiertages gedachten die offiziellen Vertreter der Stadt und des Gouvernat Mogilev, Vertreter von Unternehmen und Betrieben, Vertreter von 10 der 11 Partnerstädte Mogilev, den Opfern der Hitlerregimes.

Mit einer großen Kranzniederlegung am Kriegsgräberfeld Bynitschy wurden die Feierlichkeiten eröffnet. Im Rahmen dessen, wurden einige eindrucksvollen Szenen von der Befreiung Mogilev nachgestellt. Im Konzentrationslager Bobruisk, welches sich im Mogilever Gebiet befunden hat, haben auf grausamer Weise mehr als 45000 Menschen Ihr Leben gelassen.

Auch die Vertreter des Wirtschaftsverbund-Osteuropa e.V. legten Blumen nieder.

Über die Schlachten zur Befreiung, insbesondere im Gebiet Mogilev schrieb der bekannte Kriegsberichtserstatter Konstantin Simonow, dher 1979 in Bynitschy beigesetzt wurde.

Am Nachmittag fand der offizielle Festakt des Gebiets- und Stadtexekutivkomitees in der Leichtathletikarena «Olympijez» statt.

Emotional wurden hierzu als Ehrengäste, die Veteranen empfangen und mit einem bunten, dreistündigen Kulturprogramm, geehrt.

Die gesamten Feierlichkeiten erstreckten sich in der gesamten Stadt über zwei Tage, mit Straßenfesten, bunten Programmen, einem riesigen Open-Air Konzert, vielen Kinderattraktionen und fanden Ihren Höhepunkt in einem großen Feuerwerk.

Rainer Beichler | | Quelle:

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