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Bildquelle: Stadtverwaltung

Feuerwehren und Bauhof wegen starkem Regens im Einsatz

Die Eisenacher Berufsfeuerwehr, die Freiwilligen Feuerwehren Eisenach-Mitte, Stedtfeld und Stregda sowie der städtische Bauhof waren wegen des starken Regens am Montagnachmittag (6. Juni) an zahlreichen Stellen im Stadtgebiet im Einsatz.

Insgesamt wurden die Feuerwehren von 14.45 Uhr bis 20.20 Uhr rund 20 Mal wegen des Unwetters zu Hilfe gerufen. An der Kreuzung Mühlhäuserstraße – An der Feuerwache sowie in der Goethestraße und Heinrich-Heine-Straße waren die Fahrbahnen überflutet. Keller mussten ausgepumpt werden in der Goethestraße, Schillerstraße, Ernst-Thälmann-Straße, Mühlhäuser Straße, Zeppelinstraße, Am Wartenberg, Jakobstraße und Nebestraße.

Das Wasser war auch in eine Baugrube beim Klinikum geflossen, hatte Geröll auf die Mühlhäuser Straße – Ecke Friedhofstraße gespült, am Karlsplatz lose Steine weggespült und von der Bachstraße Pflastersteine bis auf die Fahrbahn der Wartburgallee geschwemmt.

Die Feuerwehren säuberten zudem den Zulauf zum Prinzenteich von angeschwemmten Holz und Unrat, kontrollierten den Wasserstand am Roten Bach und sicherten mit dem Bauhof in der Dr.-Moritz-Mitzenheim-Straße einen aufgeweichten Hang, der abzurutschen drohte.
Nach einem Blitzschlag wurde die Berufsfeuerwehr zur Kontrolle in den Ortsteil Madelungen gerufen. Nach Prüfung mit einer Wärmebildkamera konnte dort aber Entwarnung gegeben werden.
Am Dienstag (7. Juni), 2.03 Uhr pumpten die Wehrleute an der Bahnunterführung zum Rothenhof 10000 Liter Wasser ab, die sich dort wegen verstopfter Wassereinläufe gestaut hatten.

Die Mitarbeiter des Bauhofes räumten am Montagnachmittag sowohl in der Wartburgallee wie auch in der Barfüßerstraße lose Pflastersteine von den Fahrbahnen, beseitigten in der Kurstraße einen herab gebrochenen Ast, säuberten Gullys in der Frankfurter Straße und in der Alexanderstraße und kontrollierten einen Wasserstau beim Kindergarten an der Rudolf-Breitscheid-Straße.

Weitere Einsätze der Eisenacher Berufsfeuerwehr waren am Montag, 11.47 Uhr das Löschen eines Waldbrandes im Mariental – Einfahrt zum Liliengrund. Anschließend musste ein verschobener Kanaldeckel im Mariental wieder richtig eingesetzt werden. Außerdem war nach zwei Unfällen die Hilfe der Wehrleute erforderlich: am Montag kurz vor 21.30 Uhr auf der Straße von Stedtfeld nach Hörschel sowie am Dienstag, kurz von 3.30 Uhr auf der Autobahnbrücke in Richtung Herleshausen. Die Feuerwehr leuchtete jeweils die Unfallstellen aus und säuberte die Fahrbahnen.

Waldbrand Mariental

Foto: ©Stadtverwaltung

Rainer Beichler | | Quelle:

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