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Feuerwehrleute aus Europa und den USA im freundschaftlichen Gespräch

Kein «Gut Schlauch» zum Auftakt des VI. Internationalen Feuerwehrfreundschaftstreffen in Eisenach, sondern «Gut Ei und Kikeriki». Die Sommergewinnszunft kam mit vier Germanen und Vorstandsmitglied Dieter Kuhla zum offiziellen Empfang der Feuerwehren in http://www.winters.de/land/(«Winters» Landhotel) in Stockhausen. Die Teilnahme am Sommergewinn, ein Teil mit alter Spritze im Festzug, ist der Höhepunkt des Treffens von rund 80 Mitgliedern von Freiwilligen und Berufsfeuerwehren.
Oberbürgermeister Gerhard Schneider konnte die Feuerwehren aus Eisenach Partnerstädten Skanderborg (Dänemark) und Waverly (USA), aus Andorf und Bad Deutsch-Altenburg (Österreich), Luhacovice (Tschechien), Trencianske Teplice (Slowakei) und aus Kellinghusen (Deutschland) in Eisenach begrüßen. Durch die aktuelle politische Lage konnten die Wehren aus Großbritanien, Ungarn und Polen nicht teilnehmen.
Schneider stellt die Wartburgstadt, ihre Geschichte, die Wirtschaft und die gastgebende Wehr vor. Sie wurde am 31. April 1862 gegründet.
Horst Schäfer, Vorstand des Thüringer Landesverbandes der Feuerwehren, zeichnete den Förderverein der http://www.feuerwehr-eisenach.de(FF Eisenach-Mitte), als Ausrichter, mit einer Ehrenschleife aus. «Es ist nicht selbstverständlich, dass solch ein relativ kleiner Verein ein internationales Treffen organisiert. Dafür die Hochachtung unseres Vorstandes», so Schäfer. Bürgermeister Hannes Schrattenecker aus Andorf, dem Ort des letzten Treffens, würdigte die Idee der Freundschaftstreffen, machten sie doch Europa lebendig. Hier werde ein Stück europäische Geschichte geschrieben. Nicht hoch genug einzuschätzen sei die Bildung der Menschen, der Europagedanke müsse in den Köpfen entstehen, meinte der Österreichische Kommunalpolitiker.
Die Idee zu diesen Treffen kam von den Feuerwehrleuten aus Skanderborg. Sie hatten vor zehn Jahren die Initiative gestartet und wollten den europäischen Gedanken damit stärken. Da die Eisenacher Freiwillige Feuerwehr-Mitte beste freundschaftliche und persönliche Beziehungen zu ihren Kameraden in den USA haben, konnte Heiko Nößler, Wehrleiter http://www.feuerwehr-eisenach.de(FF Eisenach-Mitte), zehn Frauen und Männer von der Waverly-Fire-Rescue begrüßen. Somit ist erstmalig eine amerikanische Wehr bei einem europäischen Treffen dabei.
Bis Sonntag werden noch viele Gespräche geführt, Erfahrungen ausgetauscht und Eisenach sowie die Wartburgregion besichtigt. Ein Besuch der Wartburg stand heute auf dem Programm, dem schloss sich ein ausführlicher Stadtrundgang an. Danach machten die Gäste dem Automobilbau-Museum Eisenach e.V. in seinem Domizil der Ostkantine(O5) ihre Aufwartung. Hier erhielten die Feuerwehrleute und ihre Begleitung einen Einblick in die automobile Geschichte Eisenach. Und der Zufall wollte es: Es gab ein kleines Jubiläum, vor 100 Jahren wurde im März die erste motorbetriebene Feuerwehrspritze auf einem Eisenacher LKW-Fahrgestell ausgeliefert. Die Gäste aus Waverly besuchten noch das Automuseum, dort stellte ein Fire Fighter fest: «Ich haben vor einigen Jahren in Waverly solch einen Wagen (Wartburg 311) gesehen.»
Am Samstag Abend wird dann die Fahne des Freundschaftstreffens an den nächsten Ausrichter des Freundschaftstreffens übergeben. Es ist die Feuerwehr von Luhacovice in Tschechien.

Germanen kamen zum Treffen
Ehrung für den Förderverein
Besuch beim Automobilbau-Museums Verein

Rainer Beichler |

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