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Frauenkirche: mdr-Team besuchte Eisenacher

Dresden 2002. Im August traten zahlreiche Flüsse in Sachsen und Sachsen-Anhalt über die Ufer, auch Dresden blieb damals nicht verschont.
Für über zehn Eisenacher Helfer vom THW-Ortsverband war die «Baustelle Frauenkirche» im August 2002 der Einsatzort. Fast zwei Wochen pumpten sie Wasser aus den unteren Geschossen der Frauenkirche, verhinderten somit Millionenschäden und einen längeren Baustopp. Der Baudirektor der Frauenkirche und der Pfarrer waren des Lobes voll. Rund um die Uhr waren damals die Helfer aus Eisenach im Einsatz.
Für sie wurde die Frauenkirche mit dem Einsatz zu etwas Besonderem. Noch heute hängt eine Zeichnung der Kirche im Aufenthaltsraum und die Erinnerungen bleiben immer wach.
An diesen Einsatz erinnerte sich auch der mdr. Deshalb war letzte Woche ein TV-Team bei den Helfern in Eisenach. Sie standen dem Reporter Rede und Antwort, zeigten stolz ihre neue Technik. Von den Einsatzfahrzeugen, die 2002 in Dresden zum Einsatz kam, gibt es keines mehr im Ortsverband. Eine neue Generation von LKW, Genarator und Transportfahrzeug hat Einzug gehalten. Da sind aber noch die Helfer. Sie schauten sich nochmals fürs Fernsehen die Bilder und Videos an. Schnell waren die Erinnerungen da: der beeindruckende Bau der Frauenkirche, das Wasser in der Unterkirche, die Schlafquartiere im Konferenzraum der Baubaracke, das plötzliche Wasser, die Gastfreundschaft und Anerkennung von den Dresdenern.
Am Montag, 31.Oktober, wird der Beitrag über die Eisenacher im mdr-Extra 19.50 Uhr ausgestrahlt.

Eisenach ist nicht nur durch das Technische Hilfswerk mit der Frauenkirche verbunden. Johann Sebastian Bach erprobte 1736 die Silbermann-Orgel in einem mehrstündigen Konzert. Und Martin Luther steht als Denkmal vor der Frauenkirche.

Im TV-Gespräch

Rainer Beichler |

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