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Friedenslicht auf Reisen geschickt

Am Sonntag, 4. Advent, wurde das Friedenslicht von der Nikolaikirche aus, auf Reisen geschickt. In 310 Städte und Gemeinden sollte es von Eisenach aus gehen. Pfadfinder haben diese Aufgabe übernommen. Auf 37 Bahnstrecken war das Licht am Sonntag unterwegs, immer an der Spitze des Zuges, im ersten Wagen oder gar in der Lokomotive (wenn es erlaubt war).
Rund 150 Helfer bewältigten die Logistik des Verteilens. Wie viele Stationen das Licht insgesamt genommen hat, sei nicht mehr nachzuvollziehen, so die Organisatoren des Friedenslichtes.
Geholt hatte es Fabian Radtke, ein Eisenacher Schüler des Luthergymnasiums, aus Linz. Im großen Sendesaal des ORF fand die Aussendungsfeier statt.
700 Kilometer hatte der Pfadfinder das Licht im Auto zu bewachen. «Mir hat es viel Spaß gemacht, zumal ich zuvor keinen Tipp bekam, das ich diese Aufgabe machen sollte», so der Schüler. Das Friedenslicht wurde von Linz aus in 27 Länder verschickt. Ein österreichisches Kind hatte es zuvor in der Geburtsgrotte in Bethlehem entzündet. Fabian war mit seiner Mutter in Linz, begleitet wurde er von zwei Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr Stockhausen. Natürlich blieb auch etwas Zeit für den Besuch des Linzer Weihnachtsmarktes. «Mir schien der Kleiner als unser in Eisenach», meinte Fabian im Gespräch zur Eisenacher Aussendungsfeier.
In der Nikolaikirche holten auch Eisenachs OB Matthias Doht das Licht und Landtagspräsidentin Dagmar Schipanski wurde von den Pfadfindern eingeladen, das 20. Friedenslicht mit in Linz abzuholen.
Der Landeshauptmann aus Oberösterreich war auch in Linz dabei, erholte sein Licht aber erst am 24. Dezember. Thüringens Ministerpräsident bekam sein Licht bereits am 21. Dezember (!) von den Pfadfindern aus Erfurt.
11.06 Uhr fuhren die ersten Pfadfinder AM Sonntag mit dem Zug von Eisenach in alle Richtungen Thüringens.
Eisenacher können das Licht in der Feuerwache noch bis zum 27. Dezember abholen, dort wird es von der Feuerwehr «bewacht».

Rainer Beichler |

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