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Fürstenhof in Eisenach: Nein zum Komplettabriss

Fassade der stadtbildprägenden Gebäude soll erhalten bleiben

Die Diskussion um den Fürstenhof geht weiter. Aktuell geht es um die Baugenehmigung für vier Stadtvillen, die der Investor auf dem Areal an der Wartburgallee plant. Die noch zu erteilende Genehmigung steht nicht im Widerspruch zum Erhalt der Fassade. In einem Schreiben vom 20. November an die Stadt verweist der zuständige Architekt auf den schon vorliegenden Bauvorbescheid.

Die Genehmigung für den Bau der Villen wird in Kürze erteilt‎. Es sind noch Detailfragen zu klären, informiert Oberbürgermeisterin Katja Wolf.

Einen vom Investor beantragten und erneut in einem Schreiben an die Stadt vorgebrachten Komplettabriss des Fürstenhofes hatte die Stadt bereits abgelehnt.

Wir bleiben dabei, dass wir die Fassade des Gebäudes 1 sowie den Holzerker der Bornemannschen Villa erhalten wollen, so Katja Wolf.

Die Fassade hat stadtbildprägenden Charakter.

Daher ist ein Abriss für die Stadt keine Option. Wir werden mit Blick auf unsere Erhaltungssatzung alle Möglichkeiten ausschöpfen, betont die Oberbürgermeisterin.

Eine Abrisserlaubnis wird es nicht geben. Stattdessen gibt es Fördermittel, um das Gebäude zu sichern. Zirka 200.000 Euro stehen für den Investor bereit.

Er braucht dieses Geld nur abzurufen, formuliert Katja Wolf die klare Erwartungserhaltung der Stadt.

Voraussetzung dafür ist eine entsprechende Fördermittelvereinbarung zwischen Eigentümer und Stadt, die bisher nicht zu Stande kam.

(Hinweis: Die Bornemannsche Villa ist der linke Gebäudeteil mit dem Holzerker.)

Andrea T. | | Quelle:

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